Zynga: Online-Wetten und Farmville 2

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Zynga arbeitet weiter daran, mit seiner neuen Strategie wieder Fuß zu fassen und sowohl Spieler als auch Investoren zu halten. Online-Sportwetten, eine neue Version von Farmville und die eigene Gaming-Plattform sollen das bewirken.

 

 (06.09.2012, 09:30) Online-Gaming-Plattform Zynga hat in Zusammenarbeit mit RocketPlay ein neues Spiel präsentiert, dass den Nutzer Wetten mit Freunden online platzieren lässt während er oder sie dazu eine Sportveranstaltung live im TV verfolgt.

Ähnlich wie bei Zynga Poker kann man nur um virtuelles Geld spielen, doch das wird sich vermutlich bald ändern. Reales Glücksspiel ist eine große Chance für den Spiele-Provider. In den USA, der Heimat von Zynga, ist das zwar illegal, aber das wird das Unternehmen nicht davon abhalten es in Übersee damit zu versuchen.

Weiteres Indiz dafür ist die Partnerschaft mit der Online-Gaming-Firma RocketPlay, die viel Erfahrung mit Online-Wetten mitbringt. Sports Casino wird auf Facebook veröffentlicht.

Für Drittanbieter ist Zyngas Infrastruktur-speziell die eigene „zCloud“- sowie seine Erfahrung in Sachen Facebook-Spiele sehr attraktiv. Auf solche Geschäftspartner ist Zynga angewiesen, um in der unstetigen Online-Gaming-Branche zu überleben. Trotz kurzfristiger Facebook-Spiele-Booms wie Farmville und DrawSomething gingen die Userzahlen in den ersten beiden Quartalen 2012 stetig zurück.

Somit könnte die im Sommer neu gefasste Strategie des Unternehmens noch aufgehen. Zynga will mit der Vermarktung von Produkten anderer Spielemacher punkten.

Zuvor hatte das Unternehmen enorm viel Aufwand in jeder Hinsicht in die Entwicklung von eigenen Spielen gesteckt, was sich trotz hoher Userzahlen nicht wirklich rentiert hatte. Durch die Förderung von Indie-Spieleentwicklern spart sich Zynga enorme Ausgaben.

Gestern wurde außerdem der Nachfolger der beliebten Facebook-Simulation FarmVille präsentiert. Mit Farmville 2 will das Unternehmen an frühere Erfolge anknüpfen. Die Grafik soll verbessert und der Spiel-Ablauf komplexer geworden sein.

Die neue Version soll parallel zur ursprünglichen geführt werden und in 16 Sprachen verfügbar sein, ein Zugeständnis an die User, denn bisher hat Zynga seine Spiele nie übersetzt.

Mit dem Börsen-Absturz Ende letzen Jahres hatten auch die Investoren das Vertrauen in Zynga verloren. Zynga kämpft verbissen, um seinen Ruf wiederherzustellen, die User zu halten und durch neue Geschäftsstrategien am Ball zu bleiben.

Neben der Verbreitung neuer Spiele auf Facebook versucht Zynga sich auch mit seiner eigenen Spiele-Plattform vom Social-Network-Riesen unabhängiger zu machen, damit seine Erfolge nicht mit Facebook stehen und fallen.

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