Russland erzwingt Entfernung von LinkedIn aus lokalen Apple Store und Google Play

LinkeIn Out in Russland LinkeIn Out in Russland
Weil sich LinkedIn geweigert hatte personenbezogene Daten auf Servern in Russland zu Speichern wurd die Webseite gesperrt. Nun erzwingt Russland Entfernung von LinkedIn aus Apple Store und Google Play.

(09.01.2017, 08:30) Manche Länder schützen die Privatsphäre ihrer Bürger und verlangen die Speicherung von personenbezogenen Daten auf Servern im Land. Das tun zum Beispiel Russland und China, deren Märkte auch groß genug sind um solche Forderungen durchsetzen zu können.

Im November hatte ein Gericht den Zugriff auf die Webseite von LinkedIn verfügt, da sich das US Unternehmen geweigert hatte die Daten von Millionen von russischen Bürgern auf Servern in Russland zu speichern, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist.

Nun berichtet die New York Times, dass Russland sowohl Apple wie auch Google aufgefordert hat, die LinkedIn App in ihren jeweiligen Stores für Russland nicht mehr anzuzeigen. Die App hatte allerdings vorher schon nicht mehr funktioniert, als die Webseite gesperrt wurde.

Im Juni des Vorjahres wurde der Kauf von LinkedIn durch Microsoft bekannt. LinkedIn war schon vorher heftig kritisiert worden. Nach Berichten von Usern bleiben persönliche Daten und Profile in LinkedIn auch nach der Abmeldung erhalten. Nach der Akquisition durch Microsoft werden die Daten nun für andere Zwecke genutzt, als für die sie ursprünglich eingegeben worden waren.

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