Fünf Begriffe aus dem Online-Trading, die man kennen sollte

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Das Handeln mit Aktien, Rohstoffen oder Währungen über digitale Anbieter, das sogenannte Online-Traden, boomt.

(16.05.2017, 08:00) Während früher noch elitäre Kreise aus Kennern in den großen Börsenhallen handelten, steigen nun dank des Internets mehr und mehr Kleinanleger in das Geschäft ein und versuchen, ihren Teil vom großen Kuchen zu erwirtschaften – oft sogar von Mobilgeräten aus. Haben auch Sie Interesse an dieser Möglichkeit eines Zusatzverdienstes? Dann bereiten Sie sich jetzt gut darauf vor und steigen Sie nicht ohne Vorkenntnisse ein. Am besten starten Sie mit unserem kleinen Glossar der fünf wichtigsten Begriffe aus dem Online-Trading.

CFD

CFD ist die Abkürzung für Contract for Difference und bedeutet übersetzt Differenzkontrakt. Diese Form der Spekulation ist die am weitesten verbreitete Art, in das große Spiel am Wertpapiermarkt einzusteigen. Anders als die tatsächlichen Aktien der Börse handelt man bei CFDs mit Derivaten und wettet auf eine spezifische Differenz zwischen dem aktuellen und einem zukünftigen Wert. Das heißt, man kann sowohl aus einem Kursgewinn als auch aus einem Kursverfall viel Kapital schlagen. Der große Vorteil der CFDs ist ihre Einfachheit und ihre Transparenz. Die tatsächliche Wertentwicklung lässt sich nämlich am normalen Börsenchart ablesen. Ein CFD zu verstehen ist ebenfalls einfach, denn im Grunde geht es darum, ob ein Kurs fällt oder steigt und ob man vorab aufs richtige Pferd gewettet hat. Heute kann man übrigens nicht nur Aktienderivate handeln, sondern fast alle Basiswerte sind als CFDs verfügbar.

Deutschland 30

Selbst jene, die sich im Grunde noch nie mit Aktien und dergleichen beschäftigt haben, kennen den DAX, also jenen Aktienindex, der in Deutschland zum Synonym für die hiesige Börsenentwicklung geworden ist. Im Dax sind die 30 umsatzstärksten Unternehmen versammelt, deren Kurs- und Performance-Entwicklung ein schnell ersichtliches und international anerkanntes Tendenzbild zur gesamten Börsenlage des Landes widerspiegeln. Da man beim Online-Trading jedoch nicht mit den tatsächlichen Aktien handelt, sondern nur auf Derivate, benötigen die jeweiligen Anbieter einen eigenen Index, der de facto aber den DAX nahezu 1:1 abbildet. Dieses Abbild nennt sich Deutschland 30 oder auch Germany 30, in Anlehnung an die 30 DAX-Unternehmen. Je nach Anbieter variiert auch die Bezeichnung, so heißt der Index bei IG Trading beispielsweise IG Deutschland 30.

Forex

Forex ist ganz einfach die Abkürzung für Foreign Exchange Market und meint den Handel mit ausländischen Währungen beziehungsweise den entsprechenden Devisenmarkt. Wenige Laien wissen, dass dieser Markt der umsatzstärkste aller Finanzmärkte ist. Täglich werden mehr als 5 Billionen Dollar an Umsatz mit Devisengeschäften gemacht. Kein Wunder also, dass auch Kleinanleger da mitmischen möchten. Allerdings benötigt man dazu einen Forex-Trader, also eine Art Zwischenhändler mit der Lizenz und dem Zugang zum Forex-Markt. Die meisten großen Trading-Anbieter haben Devisenhandel allerdings bereits im Portfolio. Der Vorteil beim Forex ist die Möglichkeit, einfach und schnell Gewinne aus teils sehr spontanen Kursschwankungen zu erzielen. Allerdings ist diese Art des Spekulierens auch mit gewissen Risiken behaftet.

Leverage

Leverage bedeutet auf Deutsch Hebelwirkung und meint den Zusammenhang zwischen dem eingesetzten Kapital und den möglichen Gewinnen und Verlusten des Anlegers. Es ist das bedeutendste Grundprinzip des Online-Tradens für Kleinanleger, da deren Kapitalkraft für konventionelle Marktgeschäfte nicht ausreicht. Also steigen Kleinanleger nur mit geringem Kapital mit ein, das aber im Zuge eines Derivatgeschäftes virtuell um ein Vielfaches aufgebläht wird. Vereinfacht gesagt: Man setzt 10 Euro ein, tut aber so, als seien es 1000. Wenn man gewinnt, erhält man somit sehr viel mehr als mit dem tatsächlichen Einsatz möglich gewesen wäre. Allerdings sind bei einem Fehlschlag auch die Verluste größer und man muss gegebenenfalls nachschießen.

Long/Short – Up/Down

Ein Up-Handel, bei dem man Long geht, bedeutet nichts weiter, als dass man auf einen Kursgewinn des betreffenden Papiers wettet. Tritt dies dann ein und man beendet den Kontrakt, fährt man Gewinne ein. Analog dazu gibt es den Down-Handel, bei dem man Short geht. Hier setzt man auf sinkende Kurse an der Börse und gewinnt, wenn man Recht behält.

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