Die Online-Nutzung der Jugendlichen wurde durch eine neue Studie analysiert

Die meisten Jugendlichen nutzen Soziale Netzwerke. Die Eltern zeigen Verständnis dafür, Adden ihre Kinder, aber überwachen auch, welche Seiten sie gehäuft besucht haben. Das berichtete eine Studie, die kürzlich auf einer Bildungskonferenz in Chicago präsentiert wurde.

 

(16.07.2012, 11:00) 76 Prozent der Jugendlichen sind bereits auf Sozialen Netzwerken registriert, die meisten davon (93 Prozent) auf Facebook, das belegt die Pew Internet Studie, die das Online-Verhalten der Jugendlichen untersucht hat. Der Report besagt, dass 45 Prozent der 12-jährigen, die online sind, Social Networks nutzen und dass die Zahl sich bei den 13-jährigen Internet Nutzern (82 Prozent) verdoppelt.

Die steigende Internetnutzung könnte der Grund dafür sein, warum Eltern ihre Wachsamkeit online erhöhen. Der Prozentsatz der Beobachtung der Eltern, welche Seiten ihre Kinder besucht haben, ist innerhalb von elf  Jahren um 16 Prozent gestiegen.  

60 Prozent der Eltern überprüften die Seiten im Jahr 2000 und 77 Prozent taten es 2011. Der Prozentsatz ist über die Jahre langsam und stufenweise gewachsen, bevor es von 65 Prozent im Jahr 2006 auf 77 Prozent im Jahr 2011 gesprungen ist.

Es gibt jedoch eine Internetfunktion, die Jugendliche nicht nutzen: E-Mail. Die Studie zeigt, dass Teenager eher zum Verfassen von Kurznachrichten als Kommunikationsmittel greifen, statt E-Mails zu schreiben. Sechs Prozent der Jugendlichen nutzen die E-Mail-Funktion täglich, während 39 Prozent angeben, dass sie niemals E-Mails schreiben. Im Kontrast dazu, texten 63 Prozent der Teenager jeden Tag, viele davon bis zu 100 Nachrichten am Tag.

Der Report zeigt noch andere interessanten Zahlen zu diesem Thema:

• 39 Prozent der Eltern adden ihre Kinder auf Sozialen Netzwerken.

• 62 Prozent der Jugendlichen nutzen Privatsphäre-Einstellungen.

• 22 Prozent der Mädchen, die online sind, nutzen Twitter, während auf diesem Netzwerk nur 10 Prozent der Burschen zu finden sind.

• Afroamerikanische Jugendliche sind dreimal häufiger auf Twitter aktiv, als Weiße oder Latinos.

• Jugendliche haben weniger wahrscheinlich ein Handy, als Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren und nur 23 Prozent haben ein Smartphone.

• Die meist geläufigen Geräte für den Internetzugang sind Desktops oder Laptops, gefolgt von Handys. Erst an letzter Stelle der Liste stehen Tablets.

Wenn du immer über die wichtigsten News informiert sein willst, so folge uns auf Facebook, Twitter, Google+ oder klicke auf den RSS Button weiter unten.

via

Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG
Ziegelofengasse 29, A-1050 Wien, E-Mail: office@telekom-presse.at, Tel. +43 664 400 15 55
Devices | Mobility | Entertainment