Wikitude Drive - Autofahren mit Augmented Reality
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Wikitude Drive - Autofahren mit Augmented Reality

 
 

Die österreichische Firma Mobilizy bringt eine App auf den Markt, die zusätzlich zur Navigation Augmented Reality anbietet. Auf dem Galaxy Tab ein erstaunliches Erlebnis. Ein kurzer Testbericht.

(16.11.2010, 15:20) Beim MobileMonday hat die Salzburger Firma Mobilizy GmbH  durch ihren Gründer Philipp Breuss-Schneeweis ein neues und revolutionäres Produkt vorgestellt, nämlich Wikitude Drive. Ich hatte Gelegenheit mir eine beta-Version auf das Samsung Tablet zu laden. Obwohl erst beta, scheint die Applikation schon sehr ausgereift und funktionell.

 

Auch von der Branche ist Wikitude Drive inzwischen anerkannt, denn es erhielt den Hauptpreis bei der European Satellite Navigation Competition. die am 19. Oktober in München stattfand.

 

Mobilizy ist bekannt geworden durch die Augmented Reality Software Wikitude, die einer der Marktführer in diesem Bereich ist. Das Unternehmen ist noch überwiegend in österreichischer Hand, der Gründer verfügt noch knapp über 38%. Größere Investoren sind die Gamma mit 24%, tecnet equity II mit 10,56%, tecnet equity NÖ Technologiebeteiligung mit 5,44%, die Cielo Privatstiftung mit 9,42%, sowie SK Capital München und  The Merger mit je etwa 5%.

 

Das Gerät bringt man am besten auf einer Halterung an, so dass die Kamera freien Blick auf die Fahrbahn hat. Die Auswahl des Zielortes kann auch durch die am Galaxy Tab mitgelieferte Spracherkennung erfolgen. Das Kartenmaterial kommt übrigens von Navteq.

 

 

Dann tippt man auf Los und die Route wird berechnet und in einer 3D-Sicht angezeigt.

 

 

Tippt man auf den Bildschirm wird zusätzlich die Kamera eingeschaltet und die Routenführung über das Bild der Kamera gelegt:

 

 

 

In beiden Modi erhält man gesprochene Fahranweisungen. Jedenfalls ist die Route viel einfacher zu erkennen, wenn sie über das reale Kamerabild gelegt wird, als auf einer abstrakten Karte.

 

Und der zweite große Vorteil dieser Methode ist, dass man den Blick dadurch auch dann nicht von der Straße abwendet, wenn man auf das Navigationssystem schaut. Wenn man bei 100 km/h für eine Sekunde auf die Karte schaut, ist man für 28 Meter praktisch blind. Auf dem Display hat man aber nicht nur die Fahranweisung, sondern sieht gleichzeitig auch das Geschehen auf der Straße. In der Dunkelheit ist es jedoch besser nur die Karte zu verwenden, auf die man mit einem neuerlichen Fingertipp zurückschalten kann.

 

In zukünftigen Versionen sind Erweiterungen für die Erkennung von Straßenschildern und für Gefahrenquellen geplant. Jetzt schon dabei sind Informationen über Points of Interest in der Nähe des Standortes wie Autowerkstätten oder Restaurants.

 

 

 

 

 

Übrigens – Anrufe können auch während der Navigation empfangen werden. Nach der Annahme des Anrufes wird die Navigation mit Video fortgesetzt.

 

Fazit:

Ich würde keinen Euro mehr für ein fix eingebautes Navi mehr ausgeben. Wikitude Drive ist denen allein schon dadurch haushoch überlegen, dass es regelmäßige Updates gibt – und zwar nicht nur für die Software, sondern auch für die Hardware. Und Handys – in diesem Fall Tablets tauscht man nun mal öfter als ein Auto.

 

Bewertung:

+ komfortablestes Navi am Markt

+ deutliche Erhöhung der Fahrsicherheit

+ hervorragende Integration

 

Bewertung:

Bedienung: *****

Funktionalität: *****

Design: **** (von je fünf Punkten)

 

Verfügbarkeit:

In einigen Wochen, zunächst für das Samsung Galaxy Tab mit Android 2.2.

 

 

 

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