Springpad: Die richtige Mischung aus Pinterest und Evernote

Der Notiz-, ToDo. und Bookmarkdienst hat ein komplettes Redesign erhalten und nicht nur das, auch viele neue Funktionen gingen mit dem Update einher. In den Fokus ist nun der soziale Faktor gerückt worden.

 

(12. 04. 2012; 13:30) Springpad ist eine kostenlose Applikation für iOS- und Android-Devices. Sozusagen ein digitaler Filofax der Nutzern die Möglichkeit bietet "To-Do-Listen" zu erstellen, zu speichern und zu organisieren. In vielerlei Hinsicht erinnert Springpad an das äußerst beliebte Evernote und wurde aufgrund der Ähnlichkeit oft damit verglichen. Mit den heute gestarteten Features muss sich das Unternehmen wohl einem weiteren direkten Vergleich stellen: Pinterest.

Das Unternehmen, welches lediglich 17 Mitarbeiter umfasst, wurde im Jahr 2008 gegründet und hat mittlerweile über 3 Millionen registrierte Nutzer.

Am Mittwoch nahm Springpad einige grundlegende Änderungen vor und wandelte den bisherigen Datensammeldienst in ein soziales Netzwerk, welches aber nicht wie andere um Freunde und Beziehungen herum aufgebaut ist, sondern, wie auch bei Pinterest, um Interessen.

Das Startup versucht durch Einsatz von Bookmarklets und Browsererweiterungen Informationen aus dem Web für später zu sichern. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Applikationen versucht Springpad diese Informationen zu kategorisieren und Kontext hinzuzufügen. Zudem lassen sich individuelle Notebooks erstellen, also umfassende Informationen zu einem gewissen Thema, Film, etc. Diese können dann je nach Wunsch veröffentlicht werden oder als privates Dokument abgespeichert werden.

Das Update erlaubt es jetzt Nutzern auch ein Notebooks nur mit einer Person zu teilen oder mit einem bestimmten Bekanntenkreis oder auch einfach allen, ähnlich wie bei Evernote. Zum Beispiel können Familien einfach ihre Einkaufslisten erstellen und bearbeiten oder im Netz gefundene Rezepte können einfach über "spring" in dem Notepad abgespeichert werden. Die integrierten Features erlauben nun einem, eine selektive Auswahl treffen zu können. Man folgt also nicht der Person, sondern einem Teil seiner Interessen, ohne dabei anderes informiert zu werden.

Ähnlich wie bei Pinterest ist auch die überarbeitete Version von Springpad nun sehr auf das visuelle ausgelegt. Bilder werden verwendet um die Notebooks entsprechend zu präsentieren, was zu einem geglückten Design der Seite führt.

Jeff Janer, Vizepräsident bei Springpad, zieht einen direkten Vergleich zu dem Konkurrenzdienst Pinterest und versucht dabei natürlich die Vorteile von Springpad hervorzuheben. Anders als bei der virtuellen Pinwand, so Jeff Janer, sollen die Interessen des einzelnen Nutzers im Vordergrund stehen. Pinterest sei auf Inspiration fokussiert die zu einer Handlung oder einem Vorhaben führen kann, aber es mangelt an aktiver Zusammenarbeit, beziehungsweise Kommunikation zwischen den Nutzern.

Auch andere neue Features bringt das Updates des Unternehmens mit sich. So wurde die Spracheingabe deutlich verbessert, weswegen jetzt auch Eingaben wie: " Morgen Robert anrufen" automatisch generiert und ohne weiteres Zutun im Google Kalender integriert werden. Neu ist zudem auch, dass man zum Beispiel Filmvorschau im Notepad ablegen kann und dann informiert wird, wann und im welchen Kino dieser dann läuft.  

 

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