Spotify startet zweite Welle an Apps

Der Musik Streaming Dienst Spotify hat im vergangenen Jahr erste Anwendungen für seine Plattform gestartet. Diese hatten enormen Erfolg bei den Usern. Jetzt wurden neue Apps dem Angebot hinzugefügt.

 

(22.03.2012; 12:45) Spotify, der Musik Streaming Dienst, hat die erste Welle von Anwendungen für seine Plattform im November 2011 gestartet. Der Service erklärte damals, dass es zum OS der Musik werden möchte. Damit ist ein Ort gemeint an dem der User Millionen von Songs finden, suchen und hören kann. Die Apps waren bis jetzt ein Erfolg, denn insgesamt wurden sie 13.100.000 Stunden genutzt.

 

Gestern hat Spotify seine zweite Welle an Apps gestartet. Diese Anwendungen sollen dem User helfen, Musik zu finden, die er sich anhören kann. Zu den gestarteten Apps gehören TweetVine, Def Jam, Filtr, Matador Records, Domino, Classify sowie weitere. Eine jede dieser Anwendung stellt eine eigene Methode zum Entdecken sowie Teilen von Musik dar. Einige geben sogar Einblicke in die Geschichte von sagenumwobenen Plattenfirmen.

 

TweetVine durchforstet Twitter nach Nachrichten, die den Tag "'Now Playing" enthalten. Auf dieses Weise erfährt der User welche Musiktitel andere Personen, die nicht seine Freunde sind, konsumieren. DefJam bietet interessante Inhalte über die 26 Jährige Geschichte des Labels. Filtr erstellt Playlisten aufgrund der Geschmäcker der Facebook-Freunde. Classify ermöglicht dem User; die Datenbank der klassischen Musik nach Komponisten, Epochen und sogar Stimmungen abzusuchen. Ein weiteres Highlight ist die Hot or Not App. Mit dieser können die User zwei Songs auswählen und dann abstimmen, welcher der beliebtere der beiden ist.

 

Die beschriebenen Apps sind ab heute über den App Finder von Spotify zugänglich und werden kostenlos angeboten. Es lassen sich unter diesen neuen Apps auch Anwendungen von renommierteren Labels wie Warner finden. Trotz der beeindruckenden Auswahl an Spotify Apps, sind bereits Monate vergangenen, ohne dass eine einzige Dritt-Anbieter-App von Spotify mobile gestartet wurde. Wenn der Service die mobilen Anwendungen erweitern möchte, muss der Service die User dazu animieren, den Service vermehrt über die mobilen Geräte zu nutzen.

 

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