Virales Marketing: eBook mit Facebook-Anbindung beschert interaktives Lese-Erlebnis
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Virales Marketing: eBook mit Facebook-Anbindung beschert interaktives Lese-Erlebnis

 
(c)markstein.posterous.com/
 

Eine neue App ermöglicht interaktives Lesen verknüpft mit Facebook. Der eigens geschriebener Prototyp-Roman ist mit Fotos, Videos und Weblinks angereichert. Leser können direkt aus der App mit dem Autor, anderen Lesern oder sogar einem der Charaktere, welcher ein eigenes Facebook-Account hat, kommunizieren. Die öffentlichen Leser-Kommentare sollen für Publicity sorgen.

 

(19.7.2012, 16:15) Eine vom Hamburger Start-up Frankbooks entwickelte App ermöglicht ihren Lesern neben dem Konsum multimedialer Inhalte (Text, Fotos, Videos, etc.) über eine integrierte Facebook-Anbindung die direkte Kommunikation mit dem Autoren, Charakteren des Romans und den übrigen Nutzern der App.

Im Hochformat wirkt das iPad-Werk wie ein normaler Krimi mit 237 Seiten. Im Querformat sieht der Nutzer die Bilder des Buches, die auch alle auf Facebook kommentiert werden können. Über dieseFacebook-Kommentare kann der App-User in Kontakt zu anderen Lesern treten.

Der dadurch erzeugt virale Effekt ist besonders wichtig für Verlage und Autoren, denn die Kommentare sind ja öffentlich und können so über den Freundeskreis der Facebook-Nutzer neue E-Book-Interessenten anziehen.

Neben iPad-Besitzern mit Interesse an eBooks richtet sich die App an Autoren, die sich mit ähnlichen Ideen der Umsetzung ihrer Geschichten tragen, jedoch die hohen Programmierungskosten einer eigenen Software scheuen. Durch die Nutzung der App wird es ihnen ermöglicht, kostengünstig über Apple’s iTunes-Store an dem prosperierenden Markt erweiterter eBooks zu partizipieren.

Anhand eigens erstellter multimedialer Inhalte können sie dem Leser zusätzliche Einblicke in die Story gewähren und diese so auf eine neue, anschauliche Weise präsentieren. Über die Facebook-Funktion können Autoren zudem neue Erzählstrukturen einfügen und darüber einen direkten Kontakt zu ihren Lesern aufbauen. Mit dieser Funktion entsteht ein Lesezirkel, in welchem die Nutzer weltweit untereinander kommunizieren können.

„Digitale Lesegeräte wie eReader und Tablets erfahren momentan ein hohes Wachstum und sind besonders in der jüngeren Generation sehr präsent. Wir gehen davon aus, dass sich unter dem Eindruck der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten bei Geräten wie dem iPad das Leseverhalten künftig erweitert. Gerade Funktionen in den Bereichen Social Media und Interaktion werden für viele Nutzer wie selbstverständlich dazugehören. Mit Frankbooks wollen wir diesen Markt bedienen“, so Frank Habbe, Gründer von Frankbooks.

Das erste eBook „Taschengeld“ handelt von der Flucht eines jungen Mannes, welche ihn vor seinen Häschern von Berlin über Hamburg bis nach Sylt führt. Neben über 200 Fotos, Karten und Weblinks beinhaltet die App zudem die Facebook-Posts eines der Charaktere, welche die Nutzer ihrerseits kommentieren können.

Die App ist ab sofort über den App-Store in iTunes erhältlich – eine englischsprachige Version folgt Ende Juli, weitere Apps im Laufe des Jahres.

„Ich denke, dass gerade beim iPad die Einbindung von PDF-Texten viele der zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten des Tablets außer Acht lassen. Deshalb habe ich mit meinem Start-up Frankbooks eine kleine Firma gegründet, die sich nun voller Eifer auf die Entwicklung neuartiger, interaktiver eBooks für iPads stürzt.“, so der Entwickler Frank Habbe über sein Projekt.

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