Samsung will Verkaufsverbot des iPhone 4S auch in Australien und Japan

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des iPhone 4S, wollte Samsung das Smartphone in Frankreich und Italien gerichtlich verbieten lassen. Nun sollen Australien und Japan folgen.

 

(17.10.2011, 10:20) Der südkoreanische Konzern Samsung will nun den Vertrieb des iPhone 4S in Australien und Japan verbieten lassen. Zusätzlich versucht Samsung in Japan auch den Verkauf des iPhone 4 und des iPad 2 zu verhindern, wie Medien nun berichten.

Nachdem Samsung bereits in Frankreich und Italien gegen Apple gerichtlich vorgeht, folgen nun die Länder Japan und Australien. In Japan ist die Verletzung einiger Patente für Smartphone-Techniken und das Design der Bedienoberfläche, Grund für das gerichtliche Vorgehen. Patentverletzungen auf drahtlose Kommunikationstechnik sind in Australien ausschlaggebend für die einstweilige Verfügung.

Bereits seit Anfang des Jahres liefern sich die beiden Unternehmen einen Kampf vor Gericht. Samsung und Apple stehen sich mittlerweile in über 30 Gerichten gegenüber. Apple hat bereits ein Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab in Deutschland erreicht. Auch in Australien wurde die Auslieferung des Samsung-Tablets gerichtlich gestoppt. Als Antwort darauf, versucht nun Samsung gegen das iPhone 4S zu verbieten.

Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG
Ziegelofengasse 29, A-1050 Wien, E-Mail: office@telekom-presse.at, Tel. +43 664 400 15 55
Devices | Mobility | Entertainment