Samsung Galaxy S3 in den USA ausverkauft - Nachfrage wurde unterschätzt

Einerseits könnte dem Unternehmen nichts besseres passieren, als das ihre Smartphones weggehen wie die warmen Semmeln, andererseits ist man nun unter Druck so schnell wie möglich diese Lieferengpässe zu beheben und seine Kunden zu versorgen.

 

(27.6.2012; 10:15) Samsung Electronics kämpft seit dem Verkaufsstart in den USA mit der immensen Nachfrage zum Galaxy S3. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen bereits 2 Millionen Einheiten mehr hätte verkaufen können, wären genügend vorhanden.

Bei Apple ist man derartige Anstürme auf ein neues Gadget ja gewohnt, aber Samsung kennt diesen Hype und die Euphorie noch nicht in diesen Ausmaßen und das liegt vor allem aber auch daran, dass es im Moment kein vergleichbares, hochwertiges Smartphone am Markt gibt.

Die meisten Apple-Kunden warten derzeit noch gespannt auf das neue iPhone und auch die Konkurrenz wie HTC und Nokia haben nichts im Portfolio das mit dem S3 auf Augenhöhe steht.

Anscheinend war man sich des möglichen Erfolgs zumindest zum Teil bewusst, denn nach Aussagen von Samsung gegenüber dem Magazin Reuters erklärte man, dass man alles andere als eine konservative Schätzung angelegt zu haben, aber dennoch hat die Nachfrage das Unternehmen durchaus überrascht.

Bei Samsung geht man davon aus, dass es sich bei den Lieferverzögerungen nur um ein kurzfristiges Problem handelt und man mit Sicherheit auch bald wieder die Nachfrage ausreichend bedienen könnte.

Dass in den USA das Samsung Galaxy S3 sowohl in Blau als auch in Weiß sowie die 16 GB- und die 32 GB-Modelle vergriffen sind, heizt die Nachfrage mit Sicherheit noch weiter an, denn etwas das so schnell ausverkauft ist, kann nur gut sein. Also für Samsung mit Sicherheit kein großer Schaden. Man sollte es aber vermeiden, die Kunden zu lange warten zu lassen.

Für den Hersteller wird es auf jeden Fall ein gutes Quartal im Bereich der Mobiltelefone, auch wenn Gartner davon ausgeht, dass Samsung insgesamt in diesem zweiten Quartal des Geschäftsjahres nur 6,5 Millionen statt 8 Millionen Exemplare ausliefern könnte. Spätestens mit dem nächsten Quartal wird diese Differenz aber mit Sicherheit wieder ausgeglichen werden.

Wenn du immer über die wichtigsten News informiert sein willst, so folge uns auf Facebook, Twitter, Google+ oder klicke auf den RSS Button weiter unten.

via 

Verwandte Themen

Reaktionen auf diesen Artikel

Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.

Kommentar hinzufügen

Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG
Ziegelofengasse 29, A-1050 Wien, E-Mail: office@telekom-presse.at, Tel. +43 664 400 15 55
Devices | Mobility | Entertainment