Samsung Galaxy S3 im Test - Teil 3: Kamera, Connectivity und Standard Apps
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Samsung Galaxy S3 im Test - Teil 3: Kamera, Connectivity und Standard Apps

 
 

Im Teil 1 haben wir uns mit dem Design und den wesentlichen Hardware Elementen auseinandergesetzt. Teil 2 befasst sich mit TouchWiz und den Standard Apps. Im Teil 4 wenden wir uns den disruptiven Innovationen zu, die das Galaxy S III zum Trendsetter nicht nur für die Smartphones, sondern auch für Notebooks und PCs machen werden. Hier nun Kamera, Browser, Connectivity und Co.

 

(24.5.2012, 20:10) Das Samsung Galaxy S III hatte schon bei Musik und Video Player eine ganze Reihe sehr positiver Überraschungen zu bieten. Samsung hat wirklich ungeheuer in Software investiert und nutzt die massive Rechenleistung seines 1,4GHz Quad Core Exynos 4412 Prozessors wirklich voll aus um uns mit dem S III teils völlig neue Nutzer Erfahrungen zu bieten.

Verbesserte 8MPx Kamera

Die Rückkamera bietet zwar die gleiche Auflösung von 3264 x 2448 Pixel wie beim Galaxy S II, aber sowohl die Performance als auch die Funktionalität ist deutlich verbessert worden. Deutlich stärker auch die Frontkamera, die nun über 1,9MPx verfügt.

Dank des superschnellen Vierkerners nimmt das Galaxy S III auch während eines Videorecordings Stills auf. Diese werden auf das Videoformat von 16:9 zugeschnitten. Dazu gibt es Geotagging, Gesichtserkennung, Lächelerkennung und digitale Stabilisierung.

Die Benutzung der Kamera ist ziemlich ähnlich der des S II. Zwei Bedienleisten auf beiden Seiten des Screens geben Zugriff auf eine ziemlich komplette Kamerafunktionalität, die Möglichkeit zwischen den Kameras umzuschalten und Video bzw Stills aufzunehmen. Der Auslöser ist wie bisher rechts mittig, darunter ein Zugriff auf die Galerie via dem Thumbnail des zuletzt aufgenommen Fotos oder Videos.

Die Kamera des S III hat eine Apertur von F/2.6 gegenüber F/2.65 des S II und einen Fokus von 3,7 mm verglichen mit 3,97 mm beim Vorgänger. Das resultiert ein etwas weiterer Blickwinkel des Galaxy S III.

Ich habe hier einen Vergleich mit dem S II gemacht und man sieht, dass das S III Grün etwas mehr betont, einen geringfügig bessere Auflösung und besseren Kontrast bietet.

     Galaxy S III                      Galaxy S II                      Galaxy S III                       Galaxy S II

 

Samsung hat aus der Auslösung der Kamera in Nullzeit einen ziemlichen Hype gemacht und ich bin happy berichten zu können, dass dies nicht übertrieben war. Und lässt man den Finger für etwa 6 Sekunden am virtuellen Auslöser werden tatsächlich 20 Bilder in Folge gemacht. Das Klackern dabei ist hörenswert - siehe/höre im Video unten.

Es werden rund 3,3 Fotos pro Sekunde produziert und die Software bzw der Prozessor sollen das durchaus längere Zeit durchstehen können. Aber die Begrenzung von 20 Bildern wurde eingeführt um zu verhindern, dass man sich den Speicher unabsichtlich mit hunderten von Bildern zumüllt.

Die "Best Foto" Funktion nimmt acht Bilder in Serie auf und sucht das jeweils beste aus - also wo die Abgebildeten lächeln und nicht blinzeln. Es gibt auch einen HDR Modus für Szenen mit hohen Kontrasten.

Die Fotos vom Galaxy S III sind scharf, haben geringes Rauschen und viel Detail. Die Farben sind ziemlich getreu, wobei Grün gegenüber Rot und Blau ziemlich betont wird, was ich aber ok finde. Die Dynamik ist großartig.

Exzellentes Video Recording

Das Samsung Galaxy S III nimmt Videos sowohl in Full HD als auch in HD 720p auf. Die Bedienung des Camcorders ist dem der Kamera sehr ähnlich und kinderleicht.

Die 1080p Videos sind eindrucksvoll ausgeglichen, rauschfrei, farb-, kontrast- und detailreich. Sie werden mit einer Bitrate von 17-18 Mbps gespeichert, die mehr als ausreicht um die Kodierung ohne Spuren der Kompression in des mp4-Format vorzunehmen. Die Framerate ist ziemlich konstant bei 30fps.

Das Gleiche gilt für 720p Videos mit einer Bitrate von etwa 12 Mbps. Im Gegensatz zum S II wird auch dieses Format in der gleichen Bildgröße erfasst wie 1080p Videos.

Sowohl die 1080p als auch die 720p Videos werden mit Stereo Sound mit einer Bitrate von 134Kbps und einer Sampling Rate von 48KHz gespeichert.

Hier zwei Beispiele. Bitte vergesst nicht vor dem Abspielen der Videos die Framerate auf 1080p bzw 720p einzustellen und auf Full Screen zu klicken!

 

 

Mit der Frontkamera können auch 720p Videos aufgenommen werden.

Der Standard Browser

Gleich mal ein Geständnis: Ich bin ein Browser Freak und habe am Notebook permanent drei Browser offen. Am Smartphone nutze ich bislang parallel den Dolphin HD und Googles Chrome. Von den Standard Angeboten habe ich mich immer geschwind abgewandt.

Beim Standard Browser hat sich nicht allzu viel geändert, aber die Prozessor Power macht schon mal einen erheblichen Unterschied zu dem was wir bisher kennen. Natürlich macht das große Display mit der hohen Auflösung auch grundsätzlich Spaß bei der Nutzung des Browsers.

Der Browser unterstützt Doppel-Tipp zur Anpassung an das Display, Zwei-Finger-Zoom und Pinch. Es gibt multiple Reiter, Textanpassung, Suche innerhalb der Seite und einiges mehr. Zoomt man unter das Minimum wird eine Tab View geöffnet.

Dank des Vierkerners und der übertakteten Mali GPU spielt der Browser Flash Videos ohne das geringste Ruckeln. Der Browser verfügt auch über einen Inkognito Modus, der das übliche Tracking verhindern sollte. Farben und Helligkeit sind einstellbar.

Office wird immer besser

Mit Polaris Office kann man Word Dokumente, Tabellen und PowerPoints ansehen und ganz leicht editieren. Es ist wahrscheinlich eines der besten Tools für Mobilos, obwohl sich hier der Fokus auch immer mehr auf Google Drive und andere Cloud Angebote verlagert.

Es ist erstaunlich wie nahe Polaris Office schon an Microsoft Office für den Desktop gelangt ist. Man hat nahezu die gleichen Möglichkeiten wie am PC, sogar neue Tabellen lassen sich anlegen und es gibt auch einen Formel Wizard. Die App kann auch als Datei Manager genutzt werden und arbeitet auch mit Google Docs zusammen.

Allerdings eines ist eigenartig - ich kann zwar Dokumente öffnen, aber Polaris Office findet sich nicht in der App Lade und kann daher nicht zum krieren neuer Dokumente genutzt werden. Muss wohl ein Versehen sein.

Der Organizer S Planner

Im Kalender, S Planner genannt, werden vier Ansichten angeboten: Liste, Tag, Woche und Monat. Und endlich sind auch die Aufgaben in den Planner integriert worden. Die Anzeige ist sehr übersichtlich und optisch sehr schön gestaltet. Synchronisierren ist mit einer ganzen Reihe von Kalendern nahtlos möglich.

Und noch die Connectivity

Das Galaxy S III unterstützt alles was in Europa gebräuchlich ist, nämlich Quad Band GSM/GPRS/EDGE und Quad Band 3G. Die LTE Variante gibt es nur für die USA und asiatische Länder, wobei ich bezweifle, dass die dafür benötigten Snapdragon Chipsätze die gleiche Performance liefern können, die wir bekommen. Im Download schafft HSPA+ bis zu 21 Mbps, im Upload bis zu 5,7 Mbps.

Bei Bluetooth wird Version 4.0 geliefert, die zwar 21Mbps an Transferrate produziert, aber mit wenigen anderen Geräten kompatibel ist.

WiFi inkludiert die a/b/g/n Versionen im 2.4GHz und 5GHz Band.

NFC wird wohl bei der Olympiade in London ein Hit sein, da sich die Athleten damit identifizieren und an einer Reihe von Shops damit bezahlt werden können . Mit der S Beam Funktion können sich damit einander zwei S III identifizieren und dann über WiFi einen blitzschnellen Transfer von Fotos oder Videos durchführen.

Sonstiges

Die Hubs bleiben uns erhalten. Den Musik Hub haben wir schon im Teil 2 erwähnt, dazu gibt es den Game Hub, der viele gute Spiele anbietet. Der Readers Hub wurde durch Google Play ersetzt, in dem man Zeitungen, Magazine und ähnliches abonnieren können wird, sobald Google das Angebot des Play Store auch bei uns ausweitet. Dann gibt es auch noch einen Social Hub, der News aus Mail und diversen sozialen Netzen kombinieren kann. Hier ziehe ich aber dedizierte Apps allemal vor.

Auch der „uTrack“-Dienst ist mit an Bord. Seine Funktion ist ganz einfach: Tauscht ein Dieb die SIM-Karte aus, verschickt uTrack eine SMS mit der neuen Handy-Nummer und der Handy-Kennung IMEI an eine vorher definierte Mobilfunknummer. Neu dabei auch Fernsperrung und -Löschung.

Allerdings ziehe ich die App Cerberus vor, die wesentlich mehr Sicherheit und Funktionen bietet.

Im Video ein kurzer Überblick über die beschriebenen Funktionen:

 

 

Teil 1 des Testberichts beschäftigt sich mit der Hardware und dem Design.

Teil 2 des Testberichts beschäftigt sich mit der Software und den Standardfunktionen.

Teil 4 widmen wir den neuen und innovativen Funktionen des Galaxy S III, die es deutlich von allen anderen Smartphones abheben und die auch für Computer und Notebooks eine Revolution einläuten werden. Dabei geht es hauptsächlich um das Thema User Awareness.

 

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( )

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Reaktionen auf diesen Artikel



tinyentropy, 25.05.2012
Touch-Tasten ein Problem?
Hallo,

mir scheint die Anordnung der Telefontasten problematisch, weil man sie offensichtlich häufiger aus Versehen drückt, beim Halten des Geräts. Ist das ein Problem in der Praxis?
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