Nokia Lumia 1520 im Test und Vergleich mit Galaxy Note 3

Das Lumia 1520 brilliert mit Hardware auf dem Stand der Technik und einem der besten Displays am Markt. Windows Phone kommt nun in der Version GDR3 auch mit einigen Verbesserungen. Software, Ökosystem und Kamera bleiben aber deutlich hinter der Konkurrenz zurück.

(09.12.2013, 08:25) Das Lumia 1520 ist das deutlich beste Smartphone, das bisher mit Windows Phone auf den Markt gekommen ist. Was die Specs anlangt, kann es sich nun endlich mit den Flaggschiffen anderer Hersteller messen. Dazu hat es das Team von Nokia auch geschafft einige Highlights dazu zu packen, wie etwa das herausragende Display, die Karten App oder Nokia Musik.

Mit dem Lumia 1520 schafft es Microsoft (Nokia) nun auch in die Klasse der Phablets einzusteigen. Die Release GDR3 von Windows Phone 8, für die Lumias 'Black' genannt, unterstützt nun auch zeitgemäße Hardware, in diesem Fall den Snapdragon 800 Quad Core Prozessor und ein 6 Zoll Full HD Display.

In Bezug auf die Hardware hat damit Microsoft (Nokia) auch mit Android und Apple gleichgezogen, bei der Software und deren Funktionen besteht aber noch immer ein Rückstand von ein bis zwei Jahren, beim App-Ökosystem wohl noch erheblich mehr.

Design und Verarbeitung

Das Lumia 1520 kommt mit der gleichen Formensprache, die wir schon seit dem N9 schätzen und mit dem Unibody Gehäuse aus Polycarbonat. Es sieht damit sehr stylisch aus. Es hat aber den bekannten Nachteil, dass ein Tauch des Akkus nicht möglich ist, aber der Speicher kann beim 1520 mit microSD erweitert werden. Letzteres ist aber dank des eingebauten 32 GB Speichers gar nicht so besonders wichtig.

Display, Gehäuse und alle Tasten sind extrem solide gearbeitet - was allerdings bei einem Preis von rund 700 Euro wohl das mindeste ist, was man erwarten kann. Mit 200 Gramm Gewicht liegt das Lumia 1520 etwas über der Konkurrenz, mit 8,7 mm ist es aber sehr schlank.

Es ist sehr eckig, aber an den Seiten sehr abgerundet und glatt. Das ist ziemlich nachteilig bei so einem großen Phablet, da es dadurch sehr leicht in der Hand verrutscht, was die Einhand-Bedienung deutlich erschwert, wenn nicht unmöglich macht. Es ist so glatt, dass es auch leicht aus der Hand rutscht. Kanten oder eine rauere Oberfläche wären hier ergonomisch wesentlich besser.

Das Display

Der Bildschirm des Nokia Lumia 1520 misst 6 Zoll in der Diagonale und löst mit Full HD in 1080p auf. Für mich ist diese Größe das absolute Nonplusultra, vor allem wenn es mit einem so klarem und kontrastreichem Display ausgestattet ist, wie das Lumia 1520. Das IPS-Display mit der vom Lumia 920 eingeführten ClearBlack-Technologie bietet scharfe Kontraste, sehr gute Blickwinkel und strahlende Farben, die sich in den Einstellungen indivuell anpassen lassen.

Besonders gut schneidet das Phablet bei Benutzung in heller Umgebung wie prallem Sonnenschein ab. Die Assertive-Display-Technologie, die Nokia beim Lumia 1520 verwendet, passt die Darstellung in einer anderen Art und Weise an, als einfach nur die Helligkeit zu erhöhen. Das Display soll nachahmen, wie sich das menschliche Auge an unterschiedliche Umgebungshelligkeit adaptiert. Das zeigt sich im Test des Lumia 1520 sehr beeindruckend, denn auch direkt im hellen Sonnenlicht um die Mittagszeit ist das Display sehr gut ablesbar. Wobei ich es allerdings nur in der blassen Wintersonne gesehen habe.

Kamera und Multimedia

Die Kamera ist immer eines der Highlights der Lumia Smartphones. Das Phablet hat auf der Rückseite eine Kamera mit Carl-Zeiss-Optik und einer maximalen Auflösung von 20,7 Megapixel eingebaut. Der optische Bildstabilisator ist wie üblich mit an Bord, er funktioniert wie im Lumia 920 mit einer flüssigkeitsgelagerten Linse und soll dabei helfen, auch bei schlechtem Licht noch längere Belichtungszeiten und damit bessere Fotos zu ermöglichen.

Das Nokia Lumia 1520 verfügt über einen Dual-LED-Blitz, der bei Dunkelheit nähere Objekte gut ausleuchtet. Die Blende der Kamera liegt bei f2.4, die Sensorgröße bei 1/2,5 Zoll. Mit der Nokia Pro Cam App werden simultane Aufnahmen von zwei JPG-Dateien mit 5 und 16 bzw. 19 Megapixel (je nach Bildformat 16:9 oder 4:3) oder einem 5-Megapixel-JPG und einer RAW-Datei möglich. Die RAW-Dateien sollte man allerdings nur bei echtem Bedarf wählen, denn sie sind stolze 20 Megabyte groß.

Wie auch das Lumia 1020 brilliert die Kamera des 1520 bei von hinten kommenden Licht, schwächelt aber bei hoher Dynamik, Gegenlicht oder in bei Dunkelheit. Einen HDR-Modus, der in solchen Fällen Abhilfe schafft, gibt es nicht. Die Kamera-App von Nokia ermöglicht aber die Aufnahme einer Belichtungsreihe aus drei Bildern, die man nachher manuell zusammenfügen kann - so eine Art manueller HDR Modus.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Performance der App, denn sie braucht einiges an Ladezeit. Fokussieren und Auslösen geht bei anderen Smartphones ebenfalls schneller. Insgesamt können sich die Ergebnisse beim Fotografieren mit dem Nokia Lumia 1520 durchaus sehen lassen, aber an die Lumia 1020 kommt das Phablet nicht heran. Auch die Konkurrenz wie etwa das Galaxy Note 3, oder das Sony Xperia Z1, das Galaxy S4 und das iPhone 5s schneiden besser ab.

Hier einige Fotos zum Vergleich des Lumia 1520 (jeweils links) und des Galaxy Note 3.

Oben: Beim Lumia überstrahlt die Sonne den linken Teil des Bildes und die Wolken sind kaum noch sichtbar. Unten: Das Lumia 1520 tendiert etwas ins rötliche, was mit der Realität nicht übereinstimmt, wie hier an den Wolken zu sehen.

Schwierige Lichverhältnisse mit hoher Dynamik mag das 1520 nicht wirklich. Die HDR Aufnahme des Note 3 erfasst dagegen die Details des hinter dem Fenster liegenden Gartens und stellt das Bild so dar, wie ich es in der Realität sehe.

Das Lumia wieder mit leichtem Rotstich.

Videos können mit 720p und 1080p sowie 24, 25 oder 30 fps aufgenommen werden. In den Einstellungen versteckt sich zudem ein Audio-Bassfilter, der sich auf 100 oder 200 Hz schalten oder deaktivieren lässt. Die Ergebnisse können sich sehen und hören lassen, der Bildstabilisator sorgt für eine ruhige Hand, die vier Mikrofone im Nokia Lumia 1520 nehmen Töne ausgewogen auf für originalgetreue Wiedergabe.

Hardware und Connectivity

Neben dem Display ist nun auch die restliche Hardware des Lumia 1520 am Stand der Technik und vergleichbar mit den Flaggschiffen der anderen Hersteller. Der Snapdragon 800 getaktet mit 2,2  GHz ermöglicht nun auch dem Lumia 1520 LTE mit der Cat 4 Technologie zu nutzen. Das ist auch einer der Schwachpunkte bisheriger Lumia Modelle, die auch mit LTE nie über 10 Mbit/s hinauskamen und obendrein mit der älteren Cat3 Technologie den Akku blitzschnell leerten.

LTE wird auf allen fünf derzeit in Europa gängigen Frequenzen unterstützt. Die maximalen Geschwindigkeiten liegen bei 150 Mbit/s im Down- und 50 Mbit/s im Upstream. Steht kein LTE zur Verfügung ist HSPA+ mit maximal 42,2 Mbit/s verfügbar.

Für den Datenaustausch im Nahbereich verfügt das Nokia Lumia 1520 über die bei Top-Smartphones übliche Ausstattung. WiFi ist im schnellen ac-Standard verfügbar, Bluetooh 4.0 und NFC ebenso.

Beim Sun Spider Benchmark schneidet das Lumia 1520 in etwa auf Augenhöhe mit dem Galaxy Note 3 ab, ein Zeichen, dass Microsoft hier wirklich aufgeholt hat und nun in der Lage ist die modernste Hardware auch zu nutzen. Das Lumia 1020 liegt hier noch deutlich zurück.

Sun Spider 1.0.2 Javascript Benchmark - weniger ist besser

Mit 3400 mAh verfügt der Akku über eine absolut ausreichende Kapazität. Noch dazu ist drahtloses Laden möglich, wobei dies ohne Aufsteckschale wie bei den vorigen Modellen möglich ist. Wobei ich nicht sagen kann, wie lange das Lumia 1520 halten würde, könnte ich darauf die gleichen Apps nutzen wie auf einem Android Smartphone oder dem iPhone.

Software und Ökosystem

Das Lumia 1520 ist das erste Smartphone das das GDR3 Update von Windows Phone 8 enthält. Auf den Lumias wird es als 'Black' geführt, im Gegensatz zur vorigen Version 'Amber'.  Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung moderner Hardware mit Quad Core Prozessor und Full HD Displays.

Dazu gibt es auch einige Verbesserungen in der Benutzung. Apps können nun aus dem Task Manager geschlossen werden. Und man kann nun auch die automatische Drehung des Displays bei geneigtem Gerät blockieren. Allerdings kommt man zu der Funktion nur über die Einstellungen - also man benötigt mindestens 8 Bedienschritte um aus einer App die Umstellung vorzunehmen und wieder zurückzukehren. In Android ist das schon seit Jahren über die Schnelleinstellungen in 3 Bedienschritten möglich, in iOS seit der Version 7 im Herbst.

Gut zu sehen ist das in unserem Hands on Video:

Windows Phone leidet auch unter den in Windows üblichen Schwächen. So erhalte ich beim Versuch mit meinem Google Konto zu verbinden die Meldung: 'Fehlercode: 80048889'. Und natürlich gibt es auch andere nichtssagende Meldungen, wie das bei Windows üblich ist. Zu Stande kommt der Fehlercode übrigens deshalb, weil das Lumia 1520 sich auch in zwei Tagen nicht die richtige Uhrzeit und das richtige Datum aus dem Netz holt, obwohl 'Automatisch einstellen' aktiviert war.

Um dem größeren Display und der höheren Auflösung Rechnung zu tragen, kann man nun bis zu sechs Kacheln in einer Reihe anordnen, bisher waren es maximal vier. Das empfiehlt sich allerdings nur in Ausnahmefällen, da sonst der Homescreen noch unübersichtlicher wird.

Das Nokia Team hat wieder einige Apps neu entwickelt. So gibt es den Nokia Beamer, mit dem man den der Bildschirminhalt des Smartphones mit jedem PC oder Fernseher wiedergeben kann. Mit der App Storyteller will Nokia eine neue Möglichkeit der Organisation von Bildern und der Verknüpfung mit Ort und Zeit anbieten. Die Schnappschüsse werden nach Datum und Ort der Aufnahme gruppiert, auf einer Karte lässt sich zudem anzeigen, wo welche Bilder gemacht wurden.

Im App Store finden sich nun immer mehr der Top 100 Apps. So kam kürzlich Instagram in einer Beta-Version hinzu. Allerdings leidet der Store noch immer darunter, dass die Apps weniger Funktionen enthalten als unter Android oder iOS. Neuheiten kommen meist erst Monate später. Vor allem aber fehlen die lokalen Apps von öffentlichen Stellen, Organisationen oder Unternehmen, wie etwa den Banken.

Somit kommt der Windows Phone Store nun auf unter 200.000 Apps, gegenüber etwa je 1 Million für Android und iOS. Dass die Lücke in absehbarer Zeit geschlossen wird ist nicht zu erwarten und zwar sowohl was die Zahl als auch die Qualität der Apps anlangt.

Fazit

Das Lumia 1520 ist sicher das beste Smartphone das mit Windows Phone bisher auf den Markt gekommen ist. Das Display ist sogar eines der besten, die überhaupt zu finden sind. Auch der Rest der Hardware ist absolut Stand der Technik und zum Teil sogar etwas voraus.

Auf der Negativseite sind das zu glatte und zu abgerundete Gehäuse zu verbuchen, das Sturzgefahr verursacht und Einhand-Bedienung praktisch unmöglich macht.

Ein weiterer kleiner Schwachpunkt ist die Kamera bzw die Kamera App, die doch hinter anderen Top Smartphones zurückbleibt. HDR, das bei anderen Top Smartphones längst Standard ist, fehlt noch immer.

Das größte Negativum ist allerdings noch immer Windows Phone, das auch in der GDR3 Version noch um ein bis zwei Jahre hinter Android und iOS zurück hinkt und einfach wesentlich umständlicher zu bedienen ist. Dazu kommt die geringe Auswahl an Apps und vor allem das Fehlen der meisten wichtigen lokalen Apps.

Das Lumia 1520 kostet derzeit ab 640 Euro (Geizhals). Dagegen ist das Galaxy Note 3 bereits ab 500 Euro (Geizhals) wohlfeil.

Das Lumia 1520 ist für alle zu empfehlen, die völlig in der Microsoft Umgebung leben und arbeiten.

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Reaktionen auf diesen Artikel


wilhelm, 09.12.2013
1520 Kamera
Keine Ahnung vom Fotografieren.Miserabler Redakteur . Fotos vergleichen die eine halbe Stunde später Aufgenommen sind. Siehe die Wolken im Hintergrund. Als angeblicher Fachmann sollte man sachlich berichten.Note 6-

Antworten

pfm, 15.10.2014
Re: 1520 Kamera
Die Fotos sind ganz offensichtlich mit nur wenigen Sekunden Abstand aufgenommen worden - sonst wäre ja wohl die Sonne nicht mehr am exakt gleichen Ort.

Dass die Wolken nicht gleich sichtbar sind liegt eben daran, dass das Lumia kein HDR hat. Daher überstrahlt die Sonnenkorono am Hausgiebel die Wolken dahinter und macht sie nicht sichtbar oder lässt sie anders aussehen.

Bei HDR dagegen werden mehreere Fotos aufgenommen mit unterschiedlichen Belichtungen und dann so zusammengesetzt, dass die Wolken eben sichtbar sind. Antworten

anonymous, 09.12.2013
keine Ahnung, und davon ziemlich viel
(...) ... "die Konkurrenz wie etwa das Galaxy Note 3, oder das Sony Xperia Z1, das Galaxy S4 und das iPhone 5s schneiden besser ab."
Sorry, aber das ist doch nicht Ihr Ernst, oder? Die ersten zwei Bilder mit der Sonne im Gegenlicht sind - wie man an den Wolken erkennen kann - zeitlich alles andere als zeitnah gemeinsam aufgenommen worden. Damit ergibt sich eine völlig andere Belichtungssituation. Und die zweiten und dritten zwei Bilder sind auch keinesfalls vergleichbar, wenn die HDR-Funktion im Note3 aktiv ist. Wieso stellen Sie nicht gleichwertige Bilder ein? Dass das Note3 mit HDR-Möglichkeit zumindest temporär gewisse Vorteile hat, wurde doch weiter oben im Text schon erwähnt. Wie sehen denn die Bilder ohne HDR-Funktion aus? Welche Kamera mag wohl dann keine Bilder mit hoher Dynamik?
Für den Laien ist HDR natürlich immer toller, aber als gut informierter und unabhängiger Redakteur sollte man fairerweise durchaus deutlich hervorheben, dass die Lumia-Geräte Kameramodule haben, die (im Vergleich zur Konkurrenz) jenseits von Gut und Böse sind - nicht zuletzt auch wegen der optischen Bildstabilisierung. Auch hätte ich erwartet, dass erwähnt wird, dass ein Bracketing-Trio, welches man dann mittels App oder am PC zu einem HDR-Bild zusammen rechnet, dem HDR-Bild der Konkurrenz haushoch überlegen sein wird.
Niemand verlangt völlige Übertreibung, soll ja alles unabhängig und realistisch sein. Aber irgendwie hinterlässt der Artikel den Eindruck, dass er eben genau dieses beides nicht ist. Schade.

Antworten

pfm, 15.10.2014
Re: keine Ahnung, und davon ziemlich viel
Wir testen nur was man mit dem Smartphone tun kann. Dass man im Phtoshop mit Bildern noch einiges anfangen kann ist bei der Bewertung eines Smartphones völlig nebensächlich und wird wohl vom normalen User auch nicht gemacht.

Die Kamera ist gut, aber die Software ist eben mangelhaft, wenn kein HDR da ist. Antworten

anonymous, 09.12.2013
Original-Bilder
Was mir soeben noch einfällt: die Original-Bilder aus den Geräten gehören bei Bild-Vergleichen immer dazu, damit sich jeder Leser selbst ein Bild von der Qualität der Kamera machen kann. Fehlen leider. Schade.

Antworten


pfm, 10.12.2013
Foto Aufnahmen zur gleichen Zeit
Die Fotos wurden mit einem Abstand von wenigen Sekunden und an genau dem gleichen Ort aufgenommen. Das ist leicht bei der Gegenlicht Aufnahme am völlig unveränderten Stand der Sonne nachzuvollziehen.
Wolken sind bei jedem Foto eine sehr heikle Sache und werden je nach Qualität der Kamera sehr unterschiedlich dargestellt. Die Lumias - auch das 1020 - schneiden da im Gegenlicht, z.B. bei Dämmerung, recht schlecht ab.
Die manuelle HDR Funktion des Lumia ist im Artikel erwähnt.
Es wäre Schwachsinn in einem Test nicht genauso wie ein vernünftiger User eine Funktion zu verwenden, die eben für Lichtverhältnisse mit hoher Dynamik geschaffen wurde. HDR heißt High Dynamic Range und diese Funktion haben eben moderne Smartphones wie die Galaxys von Samsung, die Xperias von Sony oder die iPhones von Apple.

Antworten


Redakteur, 10.12.2013
Unheimlich die Qualität des Beitrags
Mit Erschrecken habe ich den Nicht aufgrund des Ergebnisses sondern die mangelnde Recherche und Qualität des Artikels ist erschreckend.

Ich lese sehr oft hier aber wie so etwas durchgewunken wird ist für mich unverständlich.

Die Punkte sieht man schon in den anderen Kommentaren. Dazu kommt noch der Hinweis im Text das man nun bei der Hardware gleichgezogen ist.

Ein solche Argument ist extrem lächerlich bei der Thematik. Grund ist das man Äpfel mit Birnen vergleicht. Das Betriebssystem WP ist grundsätzlich sehr viel besser programmiert wodurch früher eine solche Hardware nicht eingesetzt werden musste. Aktuell macht man es nur aus Marketing Gründen, jedoch steht die Mehrleistung dem Nutzer natürlich nun zur Verfügung. Das macht man sehr gut. Man hat also nicht aufgeholt sondern der Vorsprung ist deutlich gewachsen.

Man hätte hier auf die deutlichen Schwächen an den Betriebssystemen der Vergleichsmodelle hinweisen sollen.

Wie auch immer, ich habe keinen OS Favouriten aber der Artikel hier ist schlecht recherchiert. Manchmal ist weniger und dafür korrekt mehr.


Antworten

ffriedl, 18.11.2014
Re: Unheimlich die Qualität des Beitrags
........Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG.......
Er ist der Chef, da brauchts kein Durchwinken :-O Antworten

Paul Schweiger, 10.12.2013
Mühe gemacht.
Generell muss man sagen der Schreiber hat sich viel Mühe gemacht. Inhaltliche Schwächen sind aber auch für mich als Laien erkennbar. Hier sollte man über Qualitätskontrollen nachdenken.

Antworten


Eigentlich uninteressant, 22.12.2013
Etwas zum schmunzeln
"Android und iOS zurück hinkt und einfach wesentlich umständlicher zu bedienen ist." Ich lache wirklich herzlich

Die meisten anderen Einschätzungen lass ich mal so stehen...es ist aber interessant dass Telekom-Presse.at die einzige Seite mit derartigem Rotstich ist...absichtlich falsche Belichtung gewählt? Und die Kamera Anwendung hinkt hinterher weil es kein HDR bietet? Die Nokia Kamera App bietet viele Einstellungen die es bei der Konkurenz nicht gibt...für automatikliebhaber nicht unbedingt das beste aber eben ein Punkt wie die Raw Aufnahmemodus...ist ungefähr die selbe Kerbe wie die Aussage über die Bedinung

Antworten


Ich bin jemand, 22.12.2013
@pfm
selbst wenn die bilder in einem relativ kurzen abstand gemacht wurden, mal gerade zu dem genannten sonnenbild
- das bild des lumias ist deutlich höher angesetzt (siehe unterer bildausschnitt...beim note wirkt die sonne vom dach leicht verdeckt, beim lumia nicht)
- die wolken scheinen recht weit gewandert zu sein für wenige sekunden aber ist eigentlich völlig egal weil der erste punkt für die kamera eine komplett andere situation schafft....

Vergleicht man mit anderen tests was die so zur lumia kameraqualität zu sagen haben wirkt diese einschätzung hier und auch die qualität der bilder doch irgendwie komisch

Antworten


noch ein kommentar :), 22.12.2013
noch ein kommentar :)
"weil das Lumia 1520 sich auch in zwei Tagen nicht die richtige Uhrzeit und das richtige Datum aus dem Netz holt, obwohl 'Automatisch einstellen' aktiviert war."
Das liegt aber dann am netzbetreiber, ntp wird von wp nicht genutzt sondern der gsm zeitdienst der im gegensatz zu ntp keine datenverbindung benötigt. Etwas technische Hintergründe anstatt solche plumpen aussagen wären nicht verkehrt in einem Test, spiegelt aber wieder wie weit man sich damit auseinandergesetzt hat.

Und noch zu guter letzt
" 'Fehlercode: 80048889'"...zum glück ist wp eines der wenigen systemen mit zuordbaren fehlern...denn ein "ups ein fehler ist passiert" hilft bei der suche wirklich garnicht wie man es oft auf android oder ios findet...auch wenn die fehlermeldung kryptisch wirkt ist sie deutlich sinnvoller als nichtssagende "hoplas"

Antworten


willi, 22.12.2013
homescreen unübersichtlich
Das sollte man nicht bewerten.Bei anderen OS mit irgendeinem Hintergrundbild kann man oft die vielen bunten Icons nicht erkennen das ist auch nicht übersichtlich.

Antworten


Willi, 22.12.2013
Einhandbedienung
Dies ist auch eine persönliche SACHE und kein Kriterium.Meine Frau benutzt das i-phone 5s fast immer mit beiden Händen und Tippt mit 2 Fingern.Für sie wäre das 1520 wegen der größe kein Problem.2 Hand bedienung und hat fast immer eine Handtasche dabei.

Antworten


dirk, 27.12.2013
schlechtester Test im Web
Ein Test für Android, von Android. Der Tester lässt jegliche Neutralität vermissen. Beim 1. und 3. Vergleichsfoto wurde unterschiedlich fokussiert, natürlich zu Gunsten S3.

Der Google Mail "Fehler" ist hoffentlich als Witz zu verstehen. Datum/Uhrzeit eingestellt und gut ist...

Man könnte beinahe jede negative 1520 Aussage widerlegen, aber da Windows Phone GDR3 ja lt. Tester mindestens 1-2 Jahre hinterher hinkt, ist das nun auch egal :-)

Mein Fazit: mit Abstand der schlechteste, unprofessionellste Test den ich in meinen 46 Jahren lesen durfte.

Antworten


dirke, 28.12.2013
mimimi
warum heulen die Microsofties immer so herum, wenn einer mal einen kritischen Testbericht schreibt? Ist ja wahr, oder? Warum kauft nur eine winzige Minderheit Windows Phones? Weil so super sind? oder was?

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