Mozilla: 33-Dollar-Smartphone mit Firefox OS für Asien gelauncht

Mozilla: Cloud FX mit Firefox OS Mozilla: Cloud FX mit Firefox OS
Auch Mozilla mischt nun verstärkt am Budget-Smartphone-Markt mit und bringt mit dem Cloud FX ein Low-Cost-Smartphone auf den indischen und indonesischen Markt. Zielgruppe sind die Feature-Phone-Nutzer.

(26.08.2014, 10:50) Mozilla, vor allem bekannt für seinen Firefox Browser, hat im vergangenen Jahr bereits mehrere Geräte mit dem Betriebssystem Firefox OS in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern auf den Markt gebracht.

Gestern wurde ein weiteres Gerät gelauncht, allerdings vorerst nur in Indien und Indonesien. Es handelt sich um das Cloud FX, ein Low-Cost-Phone, welches in Zusammenarbeit mit Intex Technologies entstanden ist. Es wird lediglich umgerechnet 33 US-Dollar kosten.

Bereits im Februar im Rahmen des Mobile World Congress hatte sich das Budget-Phone angekündigt. Damals hatte Mozilla allerdings den Focus auf den am MWC vorgestellten Firefox OS Phones Fire E und Fire S.

Mit dem Ultra-LowCost-Smartphone Intex Cloud FX zielt Mozilla nun aber auf eine andere Zielgruppe ab. Smartphone-Erstbesitzer, welche ihre Basic-Phones bisher wegen zu hoher Preise der am Markt angebotenen Smartphones noch nicht upgegradet haben, sind das Ziel dieses Gerätes.

Mozilla launcht Firefox OS Budget Smartphone CLoud FX

"Mit dem Launch des Intex Cloud FX wollen wir den Massen ermöglichen, in den Genuss einer Smartphone-Experience zu kommen, und das zum Preis eines Feature-Phones", erklärt Intex-Marketing-Director Keshav Bensal in einem Statement zum Launch. Das kostengünstige Gerät soll Indien zum weitern Aufstieg am Smartphone-Markt verhelfen. Momentan ist das Land im Ranking der höchsten Smartphone-Verkäufe auf Platz drei, hinter den USA und China.

In einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärt Mozilla-Marketing-Director Jane Hsu, wie es möglich war, das Gerät so günstig zu gestalten und gibt auch einen Ausblick auf Mozillas künftige Pläne. Der Einsatz des HTML5-basierten Firefox OS helfe, Speicherplatz zu sparen und so das Gerät günstiger anzubieten. Ursprünglich sei ein Preis von 25 Dollar für das Cloud FX geplant gewesen, doch Verkauf und Steuern seien ebenfalls zu berücksichtigen, daher der etwas höhere Preis.

Was die Entwicklung von Firefox OS angeht, sei man zufrieden. Es gebe derzeit rund 5000 Firefox OS Apps, für das neue Low-Cost-Smartphone allein stünden bereits 1000 Programme zur Verfügung. In Zukunft will Mozilla ein Prozent des Smartphone-Marktes für sich gewinnen. Eine Deadline für diese Ziel gäbe es aber nicht, so Hsu. In Zukunft dürfe man neben Low-Cost-Geräten auch neue Smartphones mit höherklassigen Specs erwarten.

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Quelle: via Mozilla Blog, Wall Street Journal

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