Mobilmarkt in China: 32 Prozent der Verkäufe entfällt auf Smartphones
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Mobilmarkt in China: 32 Prozent der Verkäufe entfällt auf Smartphones

 

In China soll laut einer Studie von Digitimes Research die Verkäufe von Mobiltelefonen dieses Jahr ordentlich zulegen. Vor allem der Smartphone-Markt erlebt in China einen Boom und soll 32 Prozent der Verkäufe betragen.

 

(10.06.2012; 10:30) Einer neuesten Analyse von Digitimes Research zufolge wird der chinesische Markt immer wichtiger. Demnach sollen dieses Jahr noch die Verkäufe auf 430 Millionen Einheiten ansteigen, wobei Smartphones sogar 32 Prozent ausmachen könnten.

Weltweit hielt China bereits im Vorjahr bei 22 Prozent der weltweiten Verkäufe von Mobiltelefonen. Dieses Jahr könnte die Anzahl der Besitzer von Mobiltelefonen in China noch die 1,3 Milliarden Grenze erreichen.

Der Smartphone-Boom begann in China bereits im Vorjahr und ist vor allem in der Verbreitung von 3G begründet und auch in den gesunkenen Preisen für die Devices. Mobilfunkbetreibern war es möglich den preisbewussten Chinesen extrem günstige Smartphones anzubieten, weswegen der Wechsel von 2G auf 3G sehr schnell verlief und großflächig ausgebreitet werden konnte.

Nichtsdestotrotz sind die Konsumenten nicht gewillt übermäßig Geld für die für Mobilfunkbetreiber profitablen 3G-Services auszugeben.

Darin liegt auch die Begründung für die weite Verbreitung des Google-Betriebssystems Android, denn hier werden Smartphones von sehr günstig bis recht teuer angeboten.

Auch wenn dieses Jahr die Verkäufe von Mobilgeräten entsprechend ansteigen soll und davon über 32 Prozent Smartphones verkauft werden sollen, wird das kein allzu lukratives Geschäft für die Betreiber werden. Zumindest nicht so, wie sie es sich erhofft haben.

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