iPhone 6: ultradünne Bauteile erschweren die Produktion

iPhone 6: Marktstart könnte sich verzögern iPhone 6: Marktstart könnte sich verzögern
Es sieht ganz danach aus als würde die neue iPhone-Generation die bisher dünnsten Apple-Smartphones hervorbringen. Berichten aus Asien zufolge stellt das die Fertigung vor neue Herausforderungen, was wiederum den Marktstart verzögern könnte.

(17.07.2014, 12:00) Einem Bericht der Branchenwebsite Digitimes zufolge stellt die Produktion des neuen iPhones die asiatischen Hardware-Partner Apples vor einige neue Herausforderungen.

Demnach sind sowohl Gehäuse als auch Panel und Akku dünner als bei der vorigen Generation der Smartphones. Der Akku soll lediglich 2 Millimeter dick sein, im Gegensatz zum iPhone 5 wo er noch 3 Millimeter misst.

Dabei sollen in Sachen Kapazität aber keine Abstriche im Vergleich zum iPhone 5 gemacht worden sein, so der Bericht. Allerdings bereitet den taiwanesischen Hardware-Partnern laut Digitimes die Fertigung dünnerer Komponenten noch Schwierigkeiten, die Ausbeute in zufriedenstellend Qualität gefertigter Geräte ist noch zu niedrig.

Sollten diese Probleme nicht in den Griff bekommen werden, wird sich die Auslieferung der neuen iPhones wohl immer weiter nach hinten verschieben. Bereits vorige Woche wurde berichtet, dass vor allem das erwartete erste Apple-Phablet iPhone Air mit 5,5 Zoll Display Startschwierigkeiten haben könnte.

Dafür könnte unter anderem der Einbau des Touch-Panels in das Metallgehäuse des Devices verantwortlich sein, so die Hypothese. Außerdem soll das größere Display, welches mit Saphirglas bestückt sein soll, noch einige Zeit brauchen, bis es die Robustheit-Tests zufriedenstellend durchhält.

Die beiden neuen iPhones mit 4,7 und 5,5 Zoll sollen im September vorgestellt werden, momentan ist der 19.9. in der Gerüchteküche im Visier. Trotz einiger Videos der vergangenen Woche, die das Gegenteil beweisen wollen, gehen einige Stimmen immer noch davon aus, dass lediglich das Phablet von Apple mit kratzfestem und sehr robustem Saphirglas ausgestattet sein wird, nicht auch das 4,7 Zoll Modell.

In den vergangenen Wochen wurde immer wieder gemeldet, dass die Produktion der neuen iPhones noch im Juli starten soll. Fertiger Foxconn hat dazu unlängst das Personal um 10.000 Mitarbeiter verstärkt und sogar Fertigungsroboter, die Foxbots, in den Fabriken verbaut. Auf diversen Amazon-Länderseiten sind die iPhones bereits gelistet, dort ist als Verfügbarkeitsdatum der 30. September angegeben.

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QUelle: via Digitimes

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