HTC U 11 mit der dritten Generation der Bedienung vorgestellt: durch Druck an der Seite steuern

Das HTC U 11 Das HTC U 11
Das HTC U 11 ist ein würdiges Flaggschiff. Mit dem druckempfindlichen Rahmen bietet HTC noch dazu eine Innovation bei der Bedienung.

(16.05.2017, 09:00) Seit über 10 Jahren hat sich bei der Bedienung von Smartphones nur wenig geändert. Die erste Generation, die mit dem Nokia Communicator im Jahr 1996 an den Start ging, vertraute noch weitgehend auf die Tasten. In den Jahren 2006/2007 kamen die ersten modernen Phones mit Touchscreen auf den Markt, wobei das iPhone das bekannteste wurde.

Nun könnte HTC mit dem U 11 eine neue Generation einläuten mit einer innovativen Form der Bedienung. Geräte mit 5,5 Zoll oder noch größer können kaum noch mit einer Hand bedient werden - HTC hat nun einen Weg gefunden, das auf sehr intuitive Weise zu ermöglichen: Man quetscht die Ränder zusammen.

Sensoren erkennen den ausgeübten Druck von Daumenballen und Fingern und lösen voreingestellte Funktionen aus. In der ersten Version wird nur zwischen einem kurzen und einem langen Druck unterschieden. Voreingestellt ist für den kurzen Druck die Öffnung der Kamera und danach das Aufnehmen von einem Foto. Ein langer Druck öffnet dagegen den Google Assistant. Der User kann die Funktionen aber auch ganz anders belegen und beliebige Apps aktivieren. Praktisch ist das insbesondere bei der Aufnahme von Selfies: Einmal drücken öffnet die Kamera, noch einmal Drücken macht die Aufnahme, kein herumfummeln mehr mit dem Auslöser.

HTC U 11 druckempfindlicher Rahmen

In der weiteren Folge plant HTC dem User weitere Möglichkeiten in die Hand zu geben. Ähnlich wie bei der Kamera kann man dann auch für andere Apps selbst Aktionen oder ganze Serien von Aktionen vordefinieren, also praktisch einen Makro aufzeichnen.

Bei einem kurzen Hands on mit dem HTC U 11 hat mich diese Bedienung überzeugt, wie nützlich sie in der Praxis ist, wird sich aber erst zeigen, vor allem dann, wenn HTC die Funktionalität noch erweitert.

Aber weiter zu dem was das HTC U 11 noch zu bieten hat. Es ist mit einem 5,5 Zoll QuadHD (1440 x 2560 Pixel, 539 ppi) Display ausgestattet und zwar mit einem flachen. HTC folgt nicht dem Modetrend mit den seitlichen Biegungen und stellt damit Ergonomie, Lesbarkeit und Bedienbarkeit in den Vordergrund. Und auch Bruchsicherheit.

Leicht gebogen ist die Rückseite, die damit angenehm in der Hand liegt. Wie beim HTC U Ultra (Testbericht) setzt HTC auf eine Rückseite aus Gorilla Glas 5, womit auch hier eine höhere Gefahr der Beschädigung gegeben ist. Beim U Ultra wurde deshalb gleich eine Plastikhülle mit verpackt, ob sie auch beim U 11 im Lieferumfang enthalten ist, bleibt noch abzuwarten.

HTC U 11 Rückseite

Das HTC U 11 ist auch wasser- und staubdicht mit IP67 Zertifizierung.

Die Hardware Ausstattung ist auf der Höhe der Zeit. Die Snapdragon 835 Plattform sorgt nicht nur für exzellente Performance, sondern auch für hohen Datendurchsatz via Cat 16 LTE oder WiFi. 4 GB RAM und 64 GB UFS Speicher, erweiterbar um bis zu 2 TB, sind ebenfalls zeitgemäß für ein Flaggschiff Smartphone. Der 3000 mAh Akku sollte dank des energiesparenden Prozessors für gute Laufzeiten sorgen.

Die Kamera Ausstattung mit dem 12,2 MP Sensor hinten und 16 MP Sensor vorne kann sich ebenfalls sehen und wird für exzellente Fotos sorgen. Dank großen Pixeln, einer f/1.7 Blende, OIS gepaart mit EIS und einem Ultraspeed Autofokus sowie HDR Boost sollten bei allen Lichtbedingungen sehr gute Fotos entstehen.

Erwähnenswert auch die Audio-Ausstattung. Die mitgelieferten Kopfhörer vermessen selbständig das Innenohr um eine optimale Anpassung zu erreichen. Dazu gibt es eine aktive Geräuschunterdrückung, so dass man auch in lauten Umgebungen noch eine gute Hörbarkeit haben sollte. Wer ohne Kopfhörer unterwegs ist, darf dank HTCs BoomSound auch wieder eine sehr gute Klagqualität erwarten, die auch bei größerer Lautstärke noch ohne Verzerrungen kommt. Im Lieferumfang enthalten ist auch ein Adapter für USB C auf den 3,5 mm Audiostecker, der im Gerät nicht mehr zu finden ist.

Als Software findet sich im HTC U 11 Android 7.1.1 Nougat, ergänzt durch HTC Sense und eben als Neuheit Edge Sense. Mit dabei ist der Google Assistant und später soll noch Amazons Alexa dazu kommen.

Das HTC U 11 kann ab 22. Mai bei Mobilfunkern wie etwa A1 vorbestellt werden und es wird natürlich über den Handel verfügbar sein. Der Preis wird sich zu Beginn um die 750 Euro bewegen, wird aber wohl bald nachgeben. Für das HTC U Ultra wurden zu Beginn auch 749 Euro verlangt, mittlerweile ist es bei Amazon schon um 583 Euro zu haben.

HTC U Ultra Smartphone (14,48 cm (5,7 Zoll), 16 MP Frontkamera, 64GB Speicher, Android) Sapphire Blue

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