Google Project Ara: 100 erste Beta-Tester für das modulare Smartphone ausgewählt

Im Oktober 2013 stellte Motorola das sogenannte Project Ara, ursprünglich genannt Phonebloks, rund um ein modulares Smartphone vor. Nun wurden die ersten offiziellen Beta-Tester unter den Usern ausgewählt.

(03.07.2014, 08:15) Fast zeitgleich mit der Vorstellung wurde von Google via dscout, einer Umfrage-Website für IT-Projekte, eine Untersuchung gestartet, welche nach einem dreiviertel Jahr nun beendet ist.

Im Zuge dieser Umfrage versuchte man herauszufinden, welche Ansprüche die User an ein modulares Smartphone nach dem Project-Ara-Entwurf haben.

Über 90.000 Teilnehmer hatte das Umfrage-Projekt, und die 100 Aktivsten davon werden nun belohnt und erhalten als erste Beta-Tester Project-Ara-Hardware. Die Namen der hundert Glücklichen aus aller Welt wurden auf der dazugehörigen Website veröffentlicht. Sie erhalten je einen Smartphone-Prototypen.

Wann das allerdings soweit sein wird, ist noch unklar. Auf er Projektseite heißt es nämlich auch, dass Google in den nächsten 8 Monaten mit Hilfe des Feedbacks weiter daran arbeiten wird, das Ara-Smartphone zu verbessern und zu verfeinern. Möglicherweise erfolgt der Beta-Release also erst im nächsten Frühjahr.

Die Pläne des Project Ara sind sehr ambitioniert. Geplant ist ein Smartphone, welches aus verschiedenen Blöcken besteht, welche nicht nur in Zusammenstellung sondern auch im Design völlig individuell bestimmt werden können. Nach dem Baukasten-Prinzip sollen die User sich ihr Smartphone selbst zusammenstellen und die Blöcke je nach Bedarf austauschen können. Dadurch soll das Smartphone eine längere Lebensspanne haben als herkömmliche Geräte. Noch dazu soll es preisgünstiger werden.

Im April wurde ein erster Prototyp vorgestellt, im Rahmen der Google-Entwicklerkonferenz I/O gab es einen ersten Software-Testlauf, welcher allerdings nicht so gut wie erhofft lief. Eben die modulare Bauweise des Gerätes ist noch ein großer Stolperstein für die darauf laufende Fork-Version von Android. Sollte die bestehenden Hindernisse in den Griff bekommen werden, steht allerdings eine größere Smartphone-Revolution an.

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Quelle: dscout, PhoneArena

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