Galaxy S5: Metallgehäuse doch unwahrscheinlich

Es ist faszinierend, wie sich die Geschichte mit Samsung und dem Aluminium-Gehäuse zu wiederholen scheint, denn nach Gerüchten über ein Metall-Gehäuse beim S4 und beim Note 3 tauchten diese nun auch im Zusammenhang mit dem Galaxy S5, welches für Anfang des nächsten Jahres erwartet wird, auf.

(18.12.2013; 16:30) Doch während alles darauf hindeutete, dass Samsung sich nun tatsächlich von Polycarbonat bei seinen High-End-Geräten verabschiedet und sich anderen Materialien für die Gehäuse zuwendet, berichtet nun das meist gut informierte Branchenmagazin Digitimes nun von anderen Informationen.

Zulieferern zufolge sollen bislang keine Aufträge eingegangen sein. Und nachdem Samsung das Galaxy S5 angeblich bereits im Februar 2014 das Device vorstellen soll, könnte es zeitlich knapp werden.

Vor allem aber ein Argument erschließt sich mir persönlich in dem Artikel der Digitimes nicht, denn nachdem das südkoreanische Unternehmen über 14 Milliarden US-Dollar für Werbung in die Hand nimmt, soll ein Umstieg auf Metall zu teuer sein? Diese Begründung scheint nicht sehr schlüssig und stammt auch nicht offiziell von Samsung.

Was aber Fakt ist, dass Samsung es auch ohne Smartphones mit Metallgehäuse an die Spitze geschafft hat, aber dennoch sollte man nicht vergessen, dass sich inzwischen auch die Bedürfnisse der User geändert haben und die Konkurrenz in den letzten Jahren massiv gewachsen ist.

Um also an dieser Position zu bleiben, sollte man sich vielleicht die Kritik der User zu Herzen nehmen und beim Gehäuse die Materialwahl nochmals überdenken.

Bislang gibt es aber keine offiziellen Meldungen seitens Samsung, weswegen die Hoffnung nach wie vor durchaus besteht, dass das Gehäuse des Galaxy S5 nicht aus Polycarbonat besteht.

Einen Haken gibt es aber und den hat Samsung bereits in Bezug auf das Galaxy S4 und das Note 2 deutlich gemacht: Die Herstellung der Polycarbonat-Gehäuse verlangt weniger Zeitaufwand, weswegen die Produktion auch schneller funktioniert. Ein weiteres Argument ist, dass der Akku nicht mehr austauschbar wäre, weil der Aluminium-Deckel zu leicht brechen könnte. Hier hat sich nun mal Polycarbonat bewährt.

Durchaus möglich ist, dass Samsung mehrere Versionen und darunter eben auch eines mit Metallgehäuse auf den Markt bringt. Immerhin gab es auch zum Galaxy S4 noch zahlreiche Derivate wie das S4 Mini, S4 Active oder auch das S4 Zoom.

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Quelle Digitimes

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