Galaxy Note 3 - ausgepackt, erste Eindrücke und Benchmarks

Das Galaxy Note 3 ist nun gemeinsam mit dem Galaxy Gear bei uns verfügbar. Mit dem Note 3 hat Samsung die Grenzen wieder ausgedehnt - punkto Performance und was auf begrenztem Raum unterzubringen ist. Auch beim Design haben sich die Koreaner nun einiges überlegt.

(01.10.08.2013, 15:25) Samsung hat vor etwas über zwei Jahren die Phablet Kategorie mit dem ersten Galaxy Note eröffnet. Das neue Note 3 - die dritte Generation der Phablets - stellt einen enormen Fortschritt gegenüber dem Vorgänger dar. Für mich ist das Galaxy Note 3 das derzeit deutlich am weitesten entwickelte Smartphone. Und noch dazu hat es auch die besten Leistungsdaten.

Ein Smartphone mit einem 5,7 Zoll Display - da stellt sich gleich die Frage: Kann man das noch vernünftig halten und bedienen? Man kann! Gegenüber dem Vorgänger ist es sogar rundum kleiner geworden. Und nicht nur das, es ist auch leichter geworden, nämlich statt 180 Gramm bringt es nur mehr 168 Gramm auf die Waage.

Hier der Vergleich des Note 3 mit seinem Vorganger Note II:

Und damit liegt es angenehmer in der Hand als sein Vorgänger. Ja, es ist größer und schwerer als andere Smartphones. Der Vorteil, den man mit dem großen Display erhält, wiegt den kleinen Nachteil bei Gewicht und Größe aber bei Weitem auf.

Beim Aufmachen der Verpackung fällt die Warnung ins Auge, dass es sich um ein europäisches Modell handelt, das nur mit SIM Karrten europäischer Mobilfunker in Betrieb genommen werden kann. Der Grund für diese Maßnahme ist, dass Samsung die Grauimporte quer über Regionen hinweg erschweren möchte. Wie die Entsperrung für andere SIM Karten als die der Region erfolgen kann, ist noch offen.

Design

Samsung hat sich auch beim Design einiges einfallen lassen. Der viel kritisierte Plastikdeckel an der Rückseite bekommt nun ein Lederimage, nach Leder anfühlen tut sich allerdings nur die schwarze Version. Auch die nachgebildete Steppnaht hebt den optischen Eindruck. Die Covers gibt es nun auch in verschiedenen Farben und mit dem S Cover kann man jeden Tag in einer anderen Farbe unterwegs sein. Hier zu sehen das S Cover in Orange.

Rund um das Display läuft wieder der nach Metall aussehende Streifen, der das Display leicht überragt. Links ist wieder die Lautstärke Wippe eingelassen, rechts der Ein/Aus-Schalter. Beide sind relativ weit oben platziert, irrtümliche Betätigung dadurch recht unwahrscheinlich.

Hinten in der Mitte oben findet sich die Kamera, die diesmal 13 Megapixel hat und etwas vorsteht, darunter der LED Blitz. Die leicht vorstehende Kamera haben wir nun schon bei einigen Smartphones gesehen. Kleiner Nachteil dabei - es liegt nicht mehr ganz flach am Tisch und wackelt etwas bei der Eingabe.

Am unteren Ende ist der Einschub für den S Pen Stift und daneben erstmals der Lautsprecher. Auch beim USB Anschluss gibt es eine Neuigkeit, denn erstmals haben wir USB 2.0 und USB 3.0. Nach wie vor können USB 2.0 Kabeln verwendet werden, obwohl ein USB 3.0 Kabel mitgeliefert wird. Und damit erreiche ich Datenübertragungsraten statt wie bei 2.0 280 Mbps sondern gleich 4 Gbps. Und das macht schon Sinn, wenn man Videos oder Musikbibliotheken zwischen Note 3 und PC hin und her bewegen möchte.

Benchmarks

Technisch hat Samsung ins Note 3 gepackt was neu, gut und teuer ist. Der mit 2,3 GHz getaktete Snapdragon 800 ist ohnehin schon das schnellste was derzeit zu finden ist und auch die 3 GB RAM sind von der schnellen Sorte. Aber Samsung hat mal wieder den Boost Modus für Geekbenches eingebaut, wie die Kollegen von Ars Technica herausgefunden haben. Kein Wunder, dass sich das Note 3 damit an die Spitze der Wertung beim Geekbench 3 setzt. Wird der Geekbench 3 etwa in Stealthbench umbenannt, sinken die Werte gleich um etwa 20%. Statt 946 kommt der Single Core Wert (rot) nur mehr auf 901 und der Multi-Core Score fällt laut Ars Technica auf 2487 zurück. Damit liegt das Note 3 in der Gegend des LG G2 und des iPhone 5. Fraglich sind allerdings auch die Werte des Xperia Z1. Hier die Werte, so wie sie der Geekbench 3 misst.

Geekbench 3 - mehr ist besser

Im Sun Spider Test, bei den Androiden von mir immer im Dolphin Browser durchgeführt, schneidet das Note 3 sehr gut ab, muss aber doch einigen Konkurrenten den Vortritt lassen. Der Sun Spider Test läuft eben im Browser und ist daher sehr schwer zu beeinflussen, zumindest ist bisher nichts bekannt geworden, dass auch dieser Benchmark von Samsung getürkt wird.

Sun Spider 1.0.1 Javascript Benchmark - weniger ist besser

Die bei uns verfügbare Version mit der Modellnummer SM-N9005 unterstützt auch LTE. Ich habe mit der Speedtest App einen Test im Netz von A1 ausgeführt und hervorragende Ergebnisse erhalten. Im Download zeigten sich Werte bis zu 85,97 Mbit/s, im Upload bis 47,31 Mbit/s und die Ping Zeiten bewegten sich zwischen 25 und 50 ms. Hier spielen ein hervorragendes LTE Netz von A1 und ein absolutes Top Smartphone perfekt zusammen und kommen schon in die Nähe der theoretischen Grenzen.

Viel Spaß macht auch die Smartwatch Galaxy Gear, die mit dem Note 3 sehr gut zusammen arbeitet. Der ausführliche Test von Note 3 und Gear erscheint demnächst hier.

Das Galaxy Note 3 ist derzeit um EUR 699 bei Amazon auf Lager und verfügbar und zwar sowohl in schwarz als auch in weiß:

Samsung Galaxy Note 3 schwarz und Samsung Galaxy Note 3 weiß

Derzeit bekommt man zum Preis von EUR 299 auch die Smartwatch Galaxy Gear: Samsung Galaxy Gear schwarz

Das Video gibt euch bereits einen ersten Eindruck vom Galaxy Note 3:

Wenn du immer über die wichtigsten News informiert sein willst, so folge uns auf Facebook, Twitter, Google+, klicke auf den RSS Button weiter unten oder abonniere hier den Newsletter.


Sale bei Amazon mit bis zu -70% für Bekleidung und Schuhe


Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG
Ziegelofengasse 29, A-1050 Wien, E-Mail: office@telekom-presse.at, Tel. +43 664 400 15 55
Devices | Mobility | Entertainment