FairPhone: Niederländische Designer arbeiten an erstem Fair-Trade-Smartphone
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FairPhone: Niederländische Designer arbeiten an erstem Fair-Trade-Smartphone

 

In den Niederlanden befindet sich derzeit ein Smartphone in Entwicklung, das eine "faire Alternative" bieten soll - Nachhaltigkeit statt Ausbeutung ist die Devise.

 

(13.01.2013, 16:00) Faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Produktion, strenge Auflagen bei der Herkunft der Rohstoffe und die vollständige Wiederverwertung des Smartphones, verspricht der Hersteller. Die Stiftung Waag Society arbeitet gerade am "FairPhone", das eine faire Alternative zu allen Smartphones im Handel, darstellen soll.

Das FairPhone wird zwischen 250 und 300 Euro kosten, da es trotz all der Auflagen leistbar bleiben soll. Das Unternehmen erklärt jedoch, dass es anfangs nicht vollständig "Fair" sein wird, da "der Einfluss als kleines Start-Up-Projekt auf die Zulieferer von Zulieferern und Produzenten noch zu klein sei", zitiert die Nachrichtenseite Mobile Geeks.

Klares Ziel der Hersteller ist jedoch der Bezug von Rohstoffen über fairen Handel, eine umweltverträgliche Fertigung, faire Arbeitsbedingungen, austauschbare Komponenten und recycelbare Materialien. Das Projekt wird von Mobilfunkbetreibern wie beispielsweise Vodafone und KPN unterstützt. Das Smartphone soll im dritten Quartal 2013 erhältlich werden, vorerst aber nur für Privatpersonen zu kaufen sein, wofür 5.000 Stück zur Verfügung stehen werden. Erst im nächsten Jahr plant das Unternehmen, das FairPhone in den Einzelhandel zu bringen.

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via MobileGeeks

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Reaktionen auf diesen Artikel



Skeptiker, 10.04.2013
guter Ansatz ...
... den angepeilten Preis halte ich allerdings fuer viel zu niedrig angesetzt. Als Vergleich moege man die Fair-Trade Maus hernehmen, die 30,- kostet - also etwas das 2-3fache einer normalen Maus (mehr Infos dazu auf der Homepage von NagerIT). Dort kann man auch einiges ueber die Schwierigkeiten bei der Herstellung eines elektronischen FairTrade-Produktes erfahren.
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