BlackBerry Torch 9800 im Test
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BlackBerry Torch 9800 im Test

 
 

BlackBerry entwickelt seine Linie mit dem neuen Torch 9800 konsequent weiter. Die Kombination von Touchscreen und Keyboard ist insbesondere für E-Mail schreibende Business User von Vorteil. In Unternehmen spielt es vor allem durch die Möglichkeit zum zentralen Management seine Stärken aus.

(10.11.2010, 16:30) Vorausschicken möchte ich, dass das Torch zwar durchaus für Konsumenten geeignet ist, seine volle Stärke spielt es aber aus in Verbindung mit einem BlackBerry Enterprise Server (BES) und daher in Unternehmen. Der BES ermöglicht die Einbindung in die Unternehmenskommunikation, in die Daten und ermöglicht komfortables Management auch einer großen Zahl von Geräten. Was er kann finden Sie hier. 

 

Neue Software

Das Torch ist das erste Gerät von BlackBerry, das mit der Version 6.0 des Betriebssystems ausgestattet ist. Der neue Webkit Browser lässt mehrere Fenster zu (siehe Screenshot rechts). Flash wird nun ebenfalls unterstützt und Zoomen mit Multitouch ist genauso möglich wie beim iPhone oder Android Geräten. Dazu hat man beim Torch noch die Möglichkeit der Bedienung über die Aktionstaste, wie das BlackBerry User von den früheren Geräten her gewohnt sind. Für mich ist das durchaus eine Alternative, da man damit weit präziser arbeiten kann als mit dem Finger.

 

Intuitiv und integriert

Sehr viele Aktionen können ausgelöst werden durch länger auf eine Stelle zu drücken, in diesem Fall etwa auf die URL. Danach geht ein Kontextmenü auf, aus dem man mögliche Aktionen auswählen kann. Hier ist der Torch bzw. das neue Betriebssystem deutlich intuitiver geworden, als das bei früheren Versionen der Fall war. Links kann man damit ganz bequem an Facebook, Twitter, Messenger oder via SMS und E-Mail versenden. Mit anderen Worten – BlackBerry Hersteller RIM hat sehr viel getan um die einzelnen Programme, Apps und Funktionen zu integrieren. Dabei ist RIM meist sogar weiter gegangen als das bei Android oder beim iPhone der Fall ist.

 

Im BlackBerry ist ein eigener Messenger enthalten, der ebenfalls eng mit den Kontakten integriert ist. Man kann Gruppen für Chats einrichten und sogar User, die keinen BlackBerry haben via SMS mit einbeziehen. Es sind mehrere Chats pro Gruppe möglich und zum Beispiel Bilder im Chat austauschen. Für die Gruppen gibt es eine eigene Kalenderfunktion, wobei man die Kalendereinträge nicht in Outlook übernehmen muss.. Man kann auch Teamlisten und Aufgaben für Teams definieren.

 

Apps und mehr

Gut gelöst finde ich auch die Suchfunktion, die mir den ganzen BlackBerry durchsucht. Findet man das Gewünschte nicht, kann man den Suchstring sofort für die Suche in Facebook, Google oder Herold übernehmen.

 

Auch Social Media werden ganz ausgezeichnet unterstützt. Über eine App, die ähnlich wie Tweetdesk funktioniert kann ich Feeds aus Twitter, Facebook und sogar RSS-Feeds einbinden und ansehen. Und umgekehrt kann ich auch aus dem Messenger Posts in das Medium meiner Wahl senden. Eine durchaus gelungene Integration, wo meiner Meinung nach BlackBerry sogar die Nase vorne hat. Und dann gibt es noch den so genannten Listener, der z.B. Facebook, Xing, Twitter, Ebay, Feeds und ähnliches im Hintergrund überwachen kann, ohne dass die App oder die Website offen ist.

 

Der Zugriff auf die App World ist in der Version 6.0 des Betriebssystems bereits vorinstalliert und bietet Zugriff auf derzeit über 10.000 Apps. Laut RIM verzeichnet man bereits 1,5 Millionen Downloads pro Tag und über 35 Millionen User pro Monat.

 

Besonders stark bestückt ist die App World auch was Business Apps anlangt. Zum Beispiel gibt es bereits 7 Apps von SAP, die in der Regel sogar kostenlos sind. Die Bereiche umfassen CRM, ERP bis hin zum Workflow, der besonders gerne mobil verwendet wird. CRM-Tools gibt es auch von anderen Unternehmen wie Genesys, Microsoft, Oracle bzw. Siebel oder Salesforce. Dafür bietet sich der Torch ganz besonders an, da er ein relativ großes Display mit Tastatur verbindet.

 

RIM kennt auch das Konzept der Super Apps – das sind jene, die besonders häufig verwendet, sehr selten gelöscht werden und eine besonders tiefe Integration mit den Standard-Applikationen bieten. In diese Kategorie haben es immerhin schon 7 Apps von österreichischen Anbietern geschafft.

 

Fazit

Das Torch 9800 besticht vor allem durch seine hohe Integration der Applikationen. Damit lassen sich viele Tasks weit schneller abarbeiten als mit jedem anderen Smartphone. Wer sein Handy auch beruflich stark nutzt, sollte auf jeden Fall das Torch in die enge Wahl ziehen – und Unternehmen ohnehin.

 

Bewertung:

+ hohe Integration der Anwendungen

+ sehr gutes User Interface

+ feste und Softtastatur

+ beste Kommunkationsmöglichkeiten über vielfältige Kanäle

+ hohe Businesstauglichkeit

- niedrig auflösendes Display

 

Bewertung:

Bedienung: *****

Funktionalität: *****

Design: **** (von je fünf Punkten)

 

Technische Daten:

512 MB RAM, CPU mit 800 MHz, 5 Megapixel Kamera mit Flash und Autofokus

 

 

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