Apple weist Samsungs Friedensangebot in Australien zurück

Samsung hatte Apple ein Angebot zur Lösung der Differenzen zumindest in Australien gemacht. Apple hat bereits nach kurzer Bedenkzeit abgelehnt.

 

(San Francisco, 03.10.2011, 23:00 PT) Apple und Samsung stehen einander bei mittlerweile 23 Gerichten gegenüber. In Australien geht es genauso wie in Deutschland um das von Apple als extrem gefährlich für das eigene Geschäft angesehene Galaxy Tab 10.1. Obwohl Samsung Apple schon mehrfach und weitgehend entgegengekommen ist wurde nun auch das jüngste Angebot für eine friedliche Einigung abgelehnt.

Apple hatte in den bisherigen Hearings damit argumentiert, dass wenn Kunden das Tablet von Samsung kaufen, sie für Apple verloren wären und auch in iTunes und anderen Angeboten von Apple nichts mehr kaufen würden.

Samsung hatte nun Ende voriger Woche ein Angebot zur Beilegung des Streits gemacht und auch eine Reihe von Modifikationen an seinem Tablet vorgenommen. Apple hat den Ölzweig aber nun zurückgewiesen und besteht auf seinem Antrag auf ein komplettes Verbot. Allerdings hatte auch Apple bereits eine ganze Reihe von seinen Anschuldigungen zurückziehen müssen. Einiges war auch vom Gericht gekippt worden. Nach Berichten australischer Medien geht es in der Zwischenzeit nur mehr um ein einziges Patent von Apple.

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