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Eine organisierte Gruppe von Hardlinern wählte den alten Vorstand ab, der neue repräsentiert nicht mehr die Internetbranche und steht für Konflikt und Konfrontation.
(Wien, 14.11.2008) Die ISPA (Internet Service Providers Austria) war lange Zeit die stärkste Lobby für die Entwicklung des Internet in Österreich - eine Plattform für alle Stakeholder und der Kultur des Internet verpflichtet. Im Vorstand trafen sich Vertreter der Contentbranche, der Entwickler von Produkten, der ganz großen, wie UPC oder Telekom Austria, und vieler kleiner, innovativer Provider. Die ISPA war die wichtigste Plattform der Begegnung, Diskussion und Kooperation.
Nachdem es vor dem Sommer nach Differenzen zwischen Vorstand und Generalsekretär zu dessen Ablöse gekommen war, schlug bei der gestrigen 12. Generalversammlung eine Gruppe von gut organisierten Hardlinern zurück. Im Vorfeld hatten einzelne Mitglieder regelrecht Stimmenfang betrieben. Die ISPA ist als offene Plattform organisiert, in der jeder Interessierte Mitglied werden kann. An den Generalversammlungen nehmen daher meist nur die aktiveren Mitglieder teil oder man überträgt seine Stimme an ein anderes Mitglied. Einem der neu gewählten Vorstandsmitglieder ist es offenbar gelungen, sehr viele Vertretungsvollmachten zu sammeln. Und zwar so viele, dass er bei der Wahl sichtlich Mühe hatte, seinen Packen an Stimmzetteln in die Wahlurne zu schieben.
Jedenfalls ist dadurch ein Putsch gelungen, der zu einem neuen Vorstand geführt hat, der nur mehr einen ganz kleinen Teil der Branche in Österreich repräsentiert. Das Internet lebt von Content, neuen Ideen, innovativen Produkten und natürlich von einer breitbandigen Infrastruktur. Im alten Vorstand koexistierten diese Bereiche in einer ausgewogenen Mischung. Geradezu absurd, dass einer der Väter des Internet in Österreich, Peter Rastl, Betreiber des Wissenschaftsnetzes ACOnet, seit 1976 Leiter des EDV-Zentrums der Uni Wien und Betreiber von Österreichs wichtigstem Internet-Knoten VIX (Vienna Internet Exchange) von den Rebellen nicht mehr in den Vorstand gewählt wurde. Der neue Vorstand vertritt praktisch nur mehr einige kleine Provider mit einem marginalen Marktanteil und Ein-Personen-Unternehmen.
Eine ISPA, die von einem winzigen Teil der Branche zur Kampforganisation gegen die offene Kultur des Internet, den Regulator und die TA umfunktioniert wird, verkommt zu einem, sektiererischen Zirkel. Die ersten Austritte erfolgten bereits unmittelbar nach der Wahl. Weitere werden folgen.
Die ISPA war über ein Jahrzehnt der wichtigste Protagonist des Internet und der Verbreitung moderner Technologie in Österreich. Schade, dass sie von einigen aus persönlichen Rachegefühlen und der Hoffnung auf Nutzen für das eigene Unternehmen zerstört wurde.
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© Telekom-Presse
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Reaktionen auf diesen Artikel
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Keine Kooptierungen
Bisher hat der Vorstand noch niemand kooptiert. Offizielle Begründung: Es konnten noch nicht alle erreicht werden. Tatsache: Es haben alle abgesagt, keiner will in diesen Vorstand.
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so schauts aus
- 2008-11-19
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Warum man weder von Putsch noch mangelnder Repräsentanz sprechen kann.
Lieber Herr Mayer,
ich verfolge bereits seit 12 Jahren mit Interesse Ihre qualitativ hochwertigen Kommentare zum österreichischen Telekommunikationsgeschehen. Umso mehr bin ich von diesem enttäuscht.
Der Kernvorwurf den sie erheben entbehrt nämlich jeder Grundlage. Weder kann man bei dieser Wahl von einem Putsch sprechen, noch kann man dem neuen Vorstand unterstellen die Mitglieder der ISPA nicht zu repräsentieren.
1. Der Vorstand besteht derzeit aus 5 Mitgliedern d.h. es fehlen noch jene Mitglieder die kooptiert werden. Der letzte gewählte Vorstand ohne die kooptierten Mitglieder bestand aus UPC, SIL, Mobilkom, TA und Herrn Rastl. Eine weitaus unausgewogenere Zusammensetzung.
2. Mit Andreas Koman und Oskar Obereder - die beide bereits dem alten Vorstand angehörten - ist nicht nur für Kontinuität gesorgt. Ich kenne beide als besonnene Verhandler und keineswegs als 'Hardliner'.
3. Wenn selbst Tele2 und SIL als 'kleine Provider mit einem marginalen Marktanteil' bezeichnet werden, so ist es umso mehr an der Zeit etwas für den Wettbewerb in diesem Land zu tun.
4. Mit Tele2 und SIL sind die Leitungsleger/Entbündler hinreichend vertreten. Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass ein Vertreter der Telekom Austria in den Vorstand kooptiert wird. (Aber eben nur mit einer Stimme und nicht mit zweien)
5. Im alten Vorstand war der Bereich DSL-Wholesale überhaupt nicht vertreten. Die Mehrheit der ISPA-Mitglieder die Access anbieten sind jedoch 'wholesaler'. Auch hier repräsentiert der neue Vorstand die 206 Mitglieder besser.
6. Der Zweck der ISPA ist die Förderung des Internet in Österreich. Viele Ideen dazu die in den Arbeitsgruppen der ISPA entwickelt wurden, wurden vom alten Vorstand niedergestimmt. Seine Abwahl ist auch unter diesem Aspekt zu sehen.
7. Wenn Herr Kapper das Vertrauen von ca 20 ISPA-Mitgliedern gewinnen konnte ihm seine Stimme zu übertragen, so ist das sein gutes Recht und in den ISPA Statuten explizit vorgesehen. Diese Stimmen haben zur Wahl das ihrige beigetragen, sie aber nicht entschieden. Das als Putsch zu titulieren ist sicher nicht gerecht.
In der Hoffnung, dass der nächste Kommentar wieder alte Höhen erreicht und mit freundlichen Grüßen
Peter Lauppert
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Peter Lauppert
- 2008-11-19
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Auslaufmodell
Lieber Herr Hberler,
sie sind ein auslaufmodell. und das schon seit langem! wer über den rastl nur mehr negative kommentare übrig hat, der kann über sie nur mehr zynisch sein. Good bye michel.
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Yes
- 2008-11-18
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Und wenn die Fakten die Meinung nicht stützen, Pech für die Fakten
Lieber Peter,
mit einigem Erstaunen habe ich Deine Auslassungen zum „Putsch in der ISPA“ gelesen. Bislang hatten Deine Äusserungen meistens Hand und Fuss, aber in diesem Fall hast Du Dich - so scheint mir jedenfalls - als Überdruckventil eines Nicht-Gewählten instrumentalisieren lassen, und das trübt naturgemäss etwas die Realitätswahrnehmung.
Ich bin weder in IPA noch ISPA involviert und betrachte das Geschehen aus - auch geografischer - Distanz, und daher auch ungetrübt vom Frust einzelner Personen - allerdings mit der Kenntnis des „usual suspect“, der beides mitgestaltet hat. Lass mich daher meine - wahrlich etwas andere - Wahrnehmung darlegen.
Als die ISPA anno 96 gegründet war, gab es eine Aufbruchsstimmung - eine gemeinsame Causa, und einen Markt, dessen Wachstum für jeden (und auch seine Fehler) Platz bot. Es war damals eine bewusste Entscheidung von uns, auf eine sehr weitgehende Inklusion aller zu setzen, die in irgendeiner Form professionell mit dem Internet zu tun haben - daher neben den offensichtlichen Kandidaten Access und Internet-Services auch Medien, non-profits etc. Uns war sehr wohl bewusst, dass dieser allumfassende Zugang - der zum erhofften footprint als „erste Adresse in Sachen Internet“ führen sollte - andererseits problematisch sein würde, was eingebaute Interessenskonflikte zwischen den Mitgliedern angeht. Dieser eingebaute Konflikt war in der Aufbruchsstimmung und den Jahren des wilden Wachstums nicht offensichtlich, mittlerweile ist er es aber. Und dieser Konflikt manifestiert sich primär im Access-Bereich - dort aber mittlerweile so intensiv, dass ein Hinterfragen der Annahmen aus der Gründungsphase durchaus legitim ist.
Meiner Meinung nach kristallisiert sich das an einer wesentlichen Frage - der Positionierung der ISPA im Access-Bereich. Entweder man ist „all things to all people“, oder man hat eine klare Wettbewerbspositionierung - die naturgemäss die Positionen einzelner potentieller Mitglieder schwer einschliessbar macht. „Incumbent versus Alternative“ lässt sich auch mit Strategiefindungsprozessen nicht wegbeten.
Anders als von Dir behauptet ist eine Provider-Organisation des Zuschnitts ISPA sicherlich nicht „Plattform für alle Stakeholder“ - sondern genau das - eine Plattform für Provider nämlich. Schliesslich haben wir genau wegen dieses Defizits heraus die IPA gegründet: um jene Dinge abzuwickeln, für die eine Providerlobby gesellschaftlich zu schmal abgestützt ist. Damit ist es ansatzweise zu einer natürlichen Aufgabenteilung gekommen - vereinfacht IPA mit den Themen für alle stakeholder, ISPA als Providerlobby. Den Verlust der allumfassenden Plattform kann ich daher nicht nachvollziehen.
Dein Schwanengesang „Die ISPA war lange Zeit die stärkste Lobby für die Entwicklung des Internet in Österreich“ - nun, ich wünschte, es wäre so gewesen, meine Wahrnehmung war nämlich gänzlich anders. Tatsächlich war genau zu den heissen - und auch wirtschaftlich essentiellen - Themen entweder gar keine, oder wenn überhaupt, eine verwaschene Position zu erkennen. Du schreibst so treffend: „Im alten Vorstand koexistierten diese Bereiche in einer ausgewogenen Mischung.“ . Richtig - ausgewogen und leider weitgehend zahnlos. Diese verwaschene Position wurde von einigen Vorstandsmitgliedern durchaus gefördert, nicht nur - übrigens handwerklich sehr geschickt - seitens der TA.
Sanitäre Themen wie Spam, Security etc sind wichtig und müssen ernsthaft adressiert werden - keine Frage. Sie sind allseits konsensfähig - allerdings auch für VKI, Familienministerium und sonstwen. Mit Konsensthemen allein ist man rasch beim „Krenreibeverband“.
Das Ergebnis lese ich so, dass hier unter den Mitgliedern eine Meinungsbildung stattgefunden hat - und es hat in der Folge eine Richtungsentscheidung gegeben. Gut, überraschendes Wahlergebnis. Putsch? Stimmenfang? Rebellen? Hardliner? Relax - es ist nur ein Wahlergebnis. Ich bin nicht ungeteilt glücklich, aber daraus ergibt sich auch nicht zwingend, dass es sich bei diesen Neugewählten um ein Rudel präpotenter Rotzpipen handelt, so wie Du das insinuierst.
Lieber Peter: Das Nicht-Wählen eines „Internet-Gründungsvaters“ ist kein Delikt, nicht als Landfriedensbruch verfolgbar und auch keine Majestätsbeleidigung. Die Router laufen ganz wunderbar ohne mich, und - so hoffe ich doch - auch ohne die anderen Gründerfiguren.
Meine Arbeitshypothese lautet: einige Kandidaten haben aus unterschiedlichsten Gründen schlicht und ergreifend eine Entwicklung verschlafen. Darunter mögen unrealistische Harmonievorstellungen, keine persönlichen marktbezogenen Anliegen, ein Mangel an Bodenhaftung, aber vielleicht auch „instrumentalisiert und von den eigenen Leuten hineintheatert“ gewesen sein. Jetzt gibt es halt was zu reflektieren, aber das machen die schon ohne Dich, das ist ja ein sehr privater Vorgang.
Die Insinuation, die neugewählten Vorstandsmitglieder wären „der Kultur des Internet nicht verpflichtet“, ist nicht nur ein unangebrachter Untergriff, sondern - soweit ich die handelnden Personen kenne - jedenfalls ein aufgelegter Quatsch.
Eine ISPA mit eindeutiger Wettbewerbspositionierung als „Kampforganisation gegen die offene Kultur des Internet ff“ darzustellen - sag mal, Peter - was hast denn an dem Tag geraucht?
„Die ersten Austritte erfolgten bereits unmittelbar nach der Wahl. Weitere werden folgen.“ Gut, dass man seitens TA nicht enthusiastisch reagieren wird, habe ich mir fast gedacht. Bei „business as usual“ wäre detto Abstimmung mit den Füssen gelaufen, vermute ich - und das wäre mal ernsthafter Recherche wert gewesen.
Persönlich tut es mir leid für Wolfgang Schwabl, für dessen Integrität ich die Hand ins Feuer lege. Wer immer aber ihn dazu ermutigt hat, hat ihm keinen guten Dienst erwiesen - er ist leider bei der falschen Firma für einen ISPA-Präsidenten. Das konnte nicht funktionieren.
Ich würde mich freuen, von Dir wieder einen Artikel zum Thema zu lesen - vorausgesetzt, er ist ernsthaft recherchiert.
liebe Grüsse
Michael Haberler
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Michael Haberler
- 2008-11-17
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Hintergrundinformation
Sg. Leser,
was Herr Dr. Mayer leider in seinem Artikel vergessen hat zu erwähnen, ist unsere gemeinsame geschäftliche Vorgeschichte, welche nicht immer friktionsfrei war.
Ebenso wird in dem Artikel Stimmenkauf unterstellt. Das ist unwahr.
Einige Mitglieder haben mir auf mein Ersuchen und oft auch persönliche Gespräche hin einen klaren Wahlauftrag erteilt, weil eine persönliche Teilnahme nicht möglich war - hätten diese lieber nicht von ihrem Stimmrecht gebrauch machen sollen?
Im übrigen bin ich sicher, dass der neue Vorstand die Interessen aller Mitglieder pointiert vertreten wird, es wäre daher gut gewesen, hätte die persönliche Vendetta hier keinen Platz gefunden, sondern die sonst übliche gute journalistische Arbeit gewirkt.
Ich stehe aber gerne jedem Leser oder Interessierten für einen offenen Diskurs zur Verfügung.
Harald Kapper (hk@kapper.net)
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Harald Kapper
- 2008-11-14
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TA - ade
Wie ein kleines Kind das nicht bekommt was es will, es trotzt und zickt herum. Monopole haben was diktatorisches und das will die TA nicht aufgeben.
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mac user
- 2008-11-14
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PUTSCH?!?
Eine demokratische Wahl als Putsch zu bezeichnen, nur weil man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, zeugt von einem äusserst befremdlichen Rechts- und Demokratieverständnis...
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puzzled
- 2008-11-14
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Für diesen Artikel muss man sicht nur schämen, wenn man der Autor ist.
Sehr geehrter Herr Mayer,
mit diesem einseitigen und teilweise auch vollkommen unrichtigen Artikel haben Sie Ihrer Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit einen Bärendienst erwiesen.
Die TA war es, die aus der Wahl für sich eine "Kampfabstimmung" gemacht hat und, wie aus mehreren Quellen berichtet wurde, sogoar ihre eigenen Kunden aufgefordert hat, bei der "Stimmensammlung" zu helfen.
Aber viel wichtiger: Könnte es nicht an dem unfairen Verhalten der TA am Markt liegen, dass kein TA-Vertreter von den Branchenkollegen gewählt wurde?
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ISPA Mitglied
- 2008-11-14
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Demokratie?
Ja, wir alle wissen es, die Demokratie ist ein Hund ...
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gw
- 2008-11-14
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frischer Wind schadet nie
Der Artikel ist extrem einseitig verfasst, ohne darauf einzugehen wie der "alteingesessene" Vorstand der sich seit über 10 Jahren gegenseitig gewählt hat bereits verfilzt war und wie unbeweglich die ISPA dadurch bereits geworden war.
Ich sag nur: Frischer Wind schadet nie. Man muss das ganze positiv sehen. Immerhin war es jetzt sogar in der ISPA - wo "grosse" Mitglieder 9x soviel Stimmreche haben wie kleine - die Basisdemokratie funktioniert und die sogenannten "kleinen" haben es geschafft neuen Wind in den Vorstand zu bringen.
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Michael Gredenberg
- 2008-11-14
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Unglaublich
Wenn sich der neue Vorstand auf das fokussiert, was Herr Kapper in seinem Stimmenkeil-Mail ankündigt, dann vertritt die ISPA wahrlich nicht mehr die Interessen der Internet-Branche.
Und dass Peter Rastl nicht mehr im Vorstand ist, finde ich auch unglaublich. Das alleine zeigt schon, dass es diesen Leuten nicht um die Internetbranche gehen kann, sondern nur im ihr eigenes Ego.
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fritz wendlinger
- 2008-11-14
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Redakteur ist nicht ganz informiert
Tele2 ist also ein kleiner provider? so ein schwachsinn. hr. p.f.mayer, wenn telekom und mobilkom jeweils 9 stimmen haben (mit dem mitgliedsbeitrag gekauft), dann ist es legitim, dass kleinprovider sich zur wahl organisieren. soweit die wahrheit.
veränderungen finden Sie nicht gut? Ihre Meinung. jeder darf eine haben, auch ein Redakteur.
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sk
- 2008-11-14
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Polemik?
Liebe Redaktion, ich kann den Sachverhalt nicht beurteilen und kann ihn auch nicht beurteilen. Nur der Stil des Berichtes erinnert an die Kronen-Zeitung. Es ist selten, dass etwas nur schwarz oder nur weiß ist.
Ich bin über dieses Niveau der Berichterstattung enttäuscht.
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Gerhard Friedrich
- 2008-11-14
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bin schon vorher ausgetreten
Lieber Herr Peter F. Mayer
es gibt auch Menschn wie mich, die sind schon vorher aus diesem Verein ausgetreten, da ich nicht nur nicht gehöhrt wurde sondern weil der Vorstand nichteinmal mehr emails mit kritischen Fragen beantwortet hat !!!
Ausserdem was ist Demokratie - Sich Stimmen zu kaufen so wie das in der ISPA geregelt ist - Je höher der Jahresbeitrag desto mehr Stimmrechte ......
das ist um nichts anstössiger als andere kleine Vertreter der Branche um Ihre Stimme zu fragen - oder seh ich das falsch ??
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Otto Steinmann
- 2008-11-14
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Ein Vorstand wurde abgewählt...
... weil den Anliegen der Mitglieder von diesem kaum mehr Gehör geschenkt wurde und de facto jede kontroverse Initiative aus den Arbeitsgruppen im Vorstand "abgewürgt" wurde.
Dass sich das zahlende Mitglieder nicht auf Dauer bieten lassen, wenn es aufgrund der Remonopolisierung oft ums Überleben dieser Mitgliedsunternehmen geht - finde ich nicht sonderlich verwunderlich.
Harald
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Harald
- 2008-11-14
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Stimmenkauf und Stimmenfang
Bei der Gruppe, die den Putsch vorbereitet und durchgeführt hat, handelt es sich eher um eine Art Telekom-Talibans. Hardliner, wie pfm sie bezeichnet, ist noch zu milde.
Von wegen Demokratie: Die Gruppe hat aktiven Stimmenkauf betrieben und Mails wie dieses versendet:
Zitat:
ich erlaube mir die Nachfrage, ob Sie zur diesjährigen ISPA Generalversammlung kommen werden können.
Sollte sich das nicht ausgehen und Sie stimmen mir zu, dass die ISPA nicht der erweiterte Vertriebs- und Lobbying-Verein der Telekom Austria werden soll, dann würde ich mich über eine Vollmacht um in diesem Sinne abzustimmen freuen.
Ich selbst kandidiere für den Vorstand um meine Lobbyingarbeiten hinkünftig besser zu organisieren bzw. auch mit etwas mehr Legitimation in die jeweiligen Verhandlungen mit der RTR und der Telekom Austria gehen zu können.
Aus meinen diesjährigen Anstrengungen darf ich mir die 8-16 Mbit/s SDSL Angebote der TA für den Wholesale auf meine Fahnen schreiben und auch die Rücknahme der ungerechtfertigten Serviceeinrichtungsgebühren der TA auf die best-effort Profile.
Wenn Sie Ihre Vollmacht erteilen würden – diese bitte an .... faxen.
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Danke im voraus,
Harald Kapper
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mitglied
- 2008-11-14
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Lieber Herr Peter F. Mayer, ...
- (1)
... Schlimm fuer Sie und Ihre Sponsoren (darf man anbei diese Glosse denn etwa gar als Auftragswerk Ihrer Sponsoren verstehen?) aber so ist das Leben nun einmal.
Jetzt hat der Gentlemen Club bestehend aus Gross- und Institutionsprovidern sowie Selbstdarstellern, bislang ausschliesslich den Interessen dieses elitaeren Zirkels verpflichtet, nach ueber einer Dekade endlich ein Ende gefunden?
Ein Schluss des Kuschelkurses mit TA & Co sowie den Behoerden steht bevor?
Traurig, traurig ... aber eben auch nur dann, wenn man bewusst Marktteilnehmer ignorieren mag und einseitige Interessenvertretung als ausgewogen verkennt.
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ano@nym.at
- 2008-11-14
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Auch ein Taliban?
Medienartikel grundsätzlich zu unterstellen, dass es eine Auftragsarbeit sei, lässt umgekehrt darauf schließen, dass der Schreiber sich dieser Methode selbst bedient. Und sie deshalb auch bei anderen vermutet. Haben Sie Erfahrung mit Stimmenkauf?
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as
- 2008-11-14
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Demokratie & Recht
- (1)
Wenn es den anderen Mitgliedern so wichtig ist ,wer im Vorstand ist hätten Sie ja zur Abstimmung kommen können. Auch wenn es dem Autor nicht passt, so ist die Demokratie eben. Sehr seltsame Sichtweise. M
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Martin
- 2008-11-14
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Hätt ma wär ma...
Eine seltsame Sichtweise ist, wer glaubt, die ISPA sollte eine Kampforganisation sein.
Auch Demokratie hat ihre Grenzen, besonders in der Sichtweise mancher.
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Kurt
- 2008-11-14
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