Was jetzt kommt, ist unfassbar: Neuer Facebook-Algorithmus gegen Click-Bait Titel
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Was jetzt kommt, ist unfassbar: Neuer Facebook-Algorithmus gegen Click-Bait Titel

 
Facebook Logo
 

Facebook passt seinen Algorithmus an, um den Webseiten an den Kragen zu gehen, die mit reißerischen Headlines die Klicks in die Höhe treiben wollen.

(26.08.2014, 10:30) Bereits im April haben wir darüber berichtet, dass Facebook Pläne in die Wege leitet, um den News Feed von gewissen Meldungen zu entfernen, die von den Nutzern immer wieder als Spam, nervig oder schlichtweg uninteressant gemeldet werden.

Die Rede ist von dreierlei Arten von Postings: Beiträge, die nur auf Likes aus sind, wiederholt veröffentlichter nicht mehr aktueller Inhalt und Spam-Links. Für erste Kategorie wird das soziale Netzwerk nun seinen Algorithmus so anpassen, dass diese Titel nicht mehr prominent gefeatured werden.

Unter einem „Like-baiting Post“ versteht man Beiträge, in denen die Nutzer dazu aufgefordert werden, ihn mit einem Gefällt mir zu versehen, zu kommentieren oder zu teilen. Mit anderen Worten: Das Ziel ist die virale Verbreitung oder zumindest eine größere Verbreitung, als der Post normalerweise erreichen würde.

Wir alle kennen diese Beiträge: „Like in zehn Sekunden, oder dieses oder jenes wird passieren.“ Oder: „Du hast kein Herz, wenn du diesen Beitrag nicht likest.“ Diese Posts sind für Nutzer einfach nur nervig, vor allem, wenn Freunde die Beiträge liken oder kommentieren und sie dann den eigenen Newsfeed zumüllen.

Doch auch Titel wie diese liest man von verschiedenen Webseiten immer öfter: „Er dachte sich nichts dabei, doch was dann kam raubte mir den Atem“ oder: „Ihr werdet nicht glauben, was dieses Baby getan hat. Am Ende musste ich weinen.“

Diesen Webseiten sagt Facebook nun den Kampf an, die diese Headlines nur nutzen, um mehr Klicks zu erzielen. Facebook Research Scientist Khalid El-Arini und Product Specialist Joyce Tang erklären: „Die neuen Änderungen im News Feed helfen Leuten, für sie interessante und relevante Beiträge und Links von Seiten zu finden und im Gegenzug Beiträge auszusortieren, die sie nicht sehen woll oder bei denen es sich um Spam handelt.

Das soll künftig über ein 2-stufiges Modell erkannt werden, indem die Relation zwischen Likes und Klicks ermittelt wird sowie wie lange der Nutzer den Artikel liest und ob er in weiterer Folge danach zurück nach Facebook kommt. Wenn viele Leute auf einen Link klicken, aber sehr wenige ihn liken, kommentieren oder wieder auf Facebook zurück kehren, wird angenommen, dass es sich hierbei um einen für sie nicht relevanten Inhalt handelt.

Das Unternehmen erklärt, dass die Nutzer die Qualität solcher Beiträge, die nur auf Likes und Klicks aus sind, im Durchschnitt um 15 Prozent weniger relevant bewerten, als andere Stories mit einer vergleichbaren Zahl von Likes, Kommentaren und Shares.

Das wiederum stört die Facebook-Erfahrung. „Im Laufe der Zeit haben diese Beiträge zu einer weniger erfreulichen Erfahrung auf Facebook geführt, denn sie übertönen bereits die Inhalte von Freunden und Seiten, die die Nutzer wirklich interessieren.“

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via Mobile Geeks

( )
Fotos: Facebook Logo
Reaktionen auf diesen Artikel



Telekom Presse, 26.08.2014
Titel
Lieber Markus,
das ist eine Anspielung auf die im Artikel erwähnten Click-Bait-Headlines, die sich solcher Phrasen häufig bedienen, um die User dazu zu bringen, auf ihre Links zu klicken.
LG


Markus, 26.08.2014
Unfassbar?
Warum genau ist das jetzt unfassbar?
Ich finde es unfassbar dass es erst jetzt kommt. Dieser Algorithmus sollte schon längst aktiv sein.
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