Russland verlängert Asyl für NSA Aufdecker Edward Snowden um weitere 3 Jahre

NSA Aufdecker Edward Snowden NSA Aufdecker Edward Snowden
Per 1. August wurde das Asylrecht für Snowden in Russland um weitere 3 Jahre verlängert. Die teilte sein Anwalt soeben mit.

 

(07.08.2014, 15:40) Im Sommer des vorigen Jahres war die Geschichte um die ausgedehnten Spionagetätigkeiten der National Security Agency (NSA) der Aufreger der Saison. Zunächst brachten ausgewählte Medien Berichte darüber, wie sehr die NSA nicht nur US-Bürger, sondern auch wahllos die Bürger anderer Staaten ausspäht und überwacht. Die Aufdeckung der Tatsache, dass US Technologie Unternehmen dabei aktiv oder passiv mithelfen (müssen), war nicht eben förderlich für deren Geschäft.

Nach kurzer Zeit wurde dann die Quelle, der frühere  Mitarbeiter einer NSA Zulieferfirma, bekannt. Snowden war nach Hongkong geflohen  und stellte sich dort Anfang Juni der Presse unter anderem mit einem Video Interview.

Da die Behörden in China und Hongkong kein Asyl gewährten, flog der Whistleblower dann weiter nach Moskau. Er saß dann im internationalen Teil des Moskauer Flughafens fest, da die US Behörden seinen Pass für ungültig erklärten.

Angebote für Asyl kamen zunächst von Venezuela und Nicaragua, was von Snowden für Venezuela angenommen wurde. Anfang Juli kam es dann zu dem grotesken Zwischenfall als dem Regierungsflugzeug von Venezuelas Präsident Evo Morales auf Druck der USA der Überflug über europäische NATO Länder untersagt wurde und das erst als sich der Flieger schon von Moskau auf dem Weg nach Lateinamerika befand. Nach einem Zwischenstopp in Wien konnte der Präsident dann doch seinen Flug fortsetzen, nachdem bestätigt worden war, dass Snowden sich nicht an Bord befand.

Beginnend mit 1. August 2013 erhliet Snwoden dann Asyl von Russland. Dieses endete am 31. Juli und wurde nun um weitere drei Jahre verlängert.

Die USA werden damit wohl wenig Freude haben, denn Snowden sitzt noch immer auf einem riesigen Berg von geheimen Informationen, die kleinweise über die New York Times und den britischen Guardian an die Öffentlichkeit gelangen.

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Quelle CNN

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