Weiterhin rote Zahlen für Blackberry-Hersteller RIM
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Weiterhin rote Zahlen für Blackberry-Hersteller RIM

 
 

Für RIM (Research in Motion) konnte auch im vierten Quartal nicht viel gut gemacht werden. Das Unternehmen verzeichnete weiterhin Umsatzeinbrüche und schließt das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2011 mit einem Verlust von 125 Millionen Dollar ab.

 

(30.03.2012, 11:00) Kein Aufatmen beim Blackberry-Macher RIM (Research in Motion). Das Horrorjahr für den einst dominierenden Hersteller von Smartphones, wurde nun mit einem Verlust von 125 Millionen Dollar abgeschlossen. Throsten Heins ist als neuer CEO von RIM gerademal zehn Wochen im Amt und bereits mit schlechten Nachrichten konfrontiert: Sowohl der Gewinn als auch der Umsatz sind im vierten Qaurtal stark eingebrochen. Nun helfen nur noch radikale Maßnahmen.

 

Als erster Schritt zur Rettung des Unternehmens feuerte der neue CEO von RIM eine Reihe von Topmanagern und beschloss, keine Prognosen mehr für die Ergebnisse oder den Geräteverkauf abzugeben. Geplant wurde eine radikale Restrukturierung des Konzerns, wobei selbst ein Verkauf nicht mehr ausgeschlossen wurde. Bisher griffen die geplanten Verbesserungsmaßnahmen aber, wie die jüngsten Ergebnisse zeigen, offenbar nicht.

 

Der Umsatz brach nämlich um ein Viertel auf rund 4,2 Milliarden Dollar ein, wie das kanadische Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Damit ergab sich am Ende des vierten Quartals unterm Strich ein Verlust von insgesamt 125 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr handelt es sich dabei um einen enormen Rückgang. Damals stand nämlich noch ein Gewinn von 934 Millionen Dollar zu Buche.

 

Im Laufe des Jahres 2011 sanken die Umsätze und Gewinne immer stärker. Prognosen konnten fünf Mal in Folge nicht eingehalten werden. Im Dezember 2011 rechnete man noch mit einem Umsatz von 4,6 bis 4,9 Milliarden Dollar und einem Absatz von elf bis zwölf Millionen Blackberrys. Am Ende stellte sich aber heraus, dass lediglich ein Umsatz erreicht werden konnte, der 19 Prozent geringer war als im Vorjahresquartal und nur 11,1 Millionen Geräte abgesetzt werden konnten. Wegen dieser Tiefschläge litten nicht nur die Gewinnzahlen, sondern auch die Reputation des Unternehmens sehr stark.

 

Schon länger kämpft das Unternehmen daher mit schweren Absatzproblemen. Vor allem schrumpfen auch die Bruttomargen, da in erster Linie nur billige Einsteigermodelle verkauft werden können. Die teureren Premium-Modelle können kaum an den Mann gebracht werden, da hier die Konkurrenz seitens Apple und Android-Geräten zu stark ist. Vor allem am amerikanischen Markt zeigt sich dieses Bild. In den USA können nur noch 17 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet werden. Im Vorjahresquartal waren es hingegen noch 20 Prozent.

 

Heins äußerte sich zu dem Finanzjahr 2012 lediglich damit, dass er "anhaltenden Druck auf Umsätze und Erträge über das gesamte Finanzjahr hinweg" erwartet. Zudem ist er davon überzeugt, dass "grundlegende Änderungen notwendig sind".

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