Q2 2014: Samsung legt vorläufige Zahlen offen – Gewinnrückgang von 24,5 Prozent

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Der südkoreanische Hersteller ist dafür bekannt, jegliche Schiene im Smartphone-Markt bedienen zu können, aber auch Samsung bekommt den Druck durch die Konkurrenz zu spüren. In einem ersten Bericht über das Q2 2014 zeigt sich im operativen Gewinn ein Verlust von 24,5 Prozent.

(08.07.2014; 10:15) Bereits das Q1 dieses Jahres zeigte eine leichte Abwärtstendenz und dieser Trend ließ sich in den vergangenen Monaten trotz Galaxy S5 nicht abwenden. Während Analysten von einem operativen Gewinn von 8,3 Billionen Won ausgingen, lag dieser bei 7,2 Billionen Won. Umgerechnet entspricht das 5,2 Milliarden Euro.

In ungewöhnlicher Manier gibt es zu den vorläufigen Zahlen auch eine Erklärung und hier wird vor allem der starke Won als Hauptgrund genannt. Im Vergleich zum Dollar markierte der Won mehrere Sechs-Jahres-Hochs und speziell für eine auf Export ausgerichtete Firma wie Samsung sind das nicht unbedingt optimale Bedingungen.

Hinzu kommt aber, dass die Konkurrenz größer und vor allem stärker wird. Nicht nur Apple scheint besonders in China Probleme zu haben. Regionale Unternehmen wie zum Beispiel auch Xiaomi lassen Hersteller wie Apple und Samsung blass aussehen. Doch nicht nur in China sind die Zahlen rückläufig. Generell ist in wachstumsstarken Schwellenländern zu beobachten, dass vor allem Billiganbieter das Rennen machen, während hingegen in den westlichen Ländern allmählich eine Sättigung eintritt.

Die Nachfrage nach High-End-Geräten ist zwar nach wie vor groß, aber nicht mehr mit den Vorjahren zu vergleichen.

Der Umsatz im Q2 liegt laut Samsung bei 52 Billionen Won, das sind umgerechnet knapp 51,5 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal ist der Umsatz um 1,7 Billionen Won gesunken.

Hier ein Vergleich zu den Quartalsergebnissen Samsungs:

Samsung Q2 2014 (c) The Verge

Auch die Börse reagierte bereits auf die vorläufigen Quartalszahlen des Unternehmens. Nachdem in den vergangenen Tagen der Kurs gesunken war, brachte die Veröffentlichung des Statements ein leichtes Plus von knapp zwei Prozent.

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Quelle The Verge

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