Protestaktion gegen Apple für bessere Arbeitsbedingungen bei Foxconn
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Protestaktion gegen Apple für bessere Arbeitsbedingungen bei Foxconn

 

Apple erhält heute zwei Petitionen, die einen besseren Schutz der Arbeiternehmer in den Werken des chinesischen Herstellers Foxconn fordern. Zum Ziel der Protestaktion wurde Apple, weil sich die Initiatoren erhoffen, dass das Unternehmen etwas verändert und so zum Maß für die Technik-Industrie wird.

 

(09.02.2012; 08:15) Zwei große Reformgruppen haben einen Protest gegen Apple Stores in sechs Städten geplant. Ziel dieser Aktion ist die Sicherheit der Arbeitnehmer, die die Geräte von Apple herstellen, zu gewährleisten. Am heutigen Donnerstagmorgen werden Vertreter von Change.org und SumOfUs Petitionen, die von Hunderttausenden Menschen unterschrieben wurden, an Apple übergeben.

 

Viele der Unterzeichner sind nicht nur Apple Fans, sondern auch Besitzer eines Produktes des Unternehmens. Mit der Petition wird Apple aufgefordert, härter daran zu arbeiten eine faire Behandlung der Mitarbeiter beim chinesischen Hersteller Foxconn zu gewährleisten. Die Proteste folgen einer Reihe von Berichten über schlechte Arbeitsbedingungen in den Fabriken von Foxconn.

 

Die beiden Petitionen wurden von insgesamt 250.000 Personen unterzeichnet, obwohl auch einige dieser Unterschriften Duplikate sein könnten. Die Initiatoren sind sich bewusst, dass Apple nicht das einzige Unternehmen ist, das mit Foxconn Verträge hat, trotzdem konzentrieren sie sich mit ihren Petitionen auf den ikonischen Status des Unternehmens sowie seiner Detailliebe.

 

Der Organisator der Change.org Petition Mark Shields erklärte, dass sie sich für Apple als Protestziel entschieden haben, weil das Unternehmen eigentlich dafür bekannt ist anders zu denken. Shields gab Apple zu verstehen, dass er die Produkte des Unternehmens weiterhin verwenden wird, weil er diese liebt und sie die Welt verändern. Trotzdem möchte er, dass wenn er ein Produkt von Apple kauft, dieses nicht auf Kosten des menschlichen Leidens produziert worden ist.

 

Während Apple mittlerweile der Fair Labor Association beigetreten ist, wird das Unternehmen von Change.org aufgefordert die FLA Erkenntnisse, einschließlich der Namen der Lieferanten, die die Standards verletzt haben, zu veröffentlichen. Die Organisation spricht sich dafür aus, dass Apple an einer Strategie zum Schutz der Beschäftigten für zukünftige Produkt-Releases arbeitet.

 

Von Apple wird kein Alleingang beim Beheben der globalen Arbeitsbedingungen erwartet, doch viele erhoffen sich, dass das Unternehmen bei der Schaffung von höheren Standards in der Elektronik-Industrie zum Maßstab wird. Ganz nach dem Motto Apple macht es vor und die anderen Unternehmen sollen es nachmachen.

 

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