Nokia Quartalsergebnis: 10 Milliarden Euro Umsatz und mehr verkaufte Smartphones
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Nokia Quartalsergebnis: 10 Milliarden Euro Umsatz und mehr verkaufte Smartphones

 
(C) Nokia
 

Die Ergebnisse von Nokia sind besser als von Analysten erwartet. Vor allem bei Smartphones konnte Nokia um 17% mehr verkaufen als im Q3, gegenüber dem Vorjahr allerdings um 31% weniger. Der negative Trend des ersten Halbjahres konnte daher nun nachhaltig in einen positiven verwandelt werden.

 

(26.1.2012, 13:05) Nokia hat soeben seine Quartalsergebnisse bekannt gegeben. Die Ergebnisse sind deutlich besser als erwartet und der negative Trend des ersten Halbjahres konnte nun nachhaltig in einen positiven umgekehrt werden. Im wichtigsten Segment, den Smartphones, konnte Nokia den schon im Q3 gezeigten Aufwärtstrend fortsetzen und insgesamt 19,6 Millionen Stück verkaufen. Das ist um 17% mehr als im Q3, allerdings ein Minus von 31% gegenüber dem Q4 2010. Nokia behält damit Platz 3 im Smartphone Ranking.

Eine Aufschlüsselung auf Betriebssysteme wurde nicht vorgenommen. Damit ist noch immer keine definitive Aussage über Erfolg oder Misserfolg der neuen auf dem Windows Phone Betriebssystem beruhenden Lumia Serie möglich. Es wurde nur etwas vage gesagt, es sollen deutlich über einer Million gewesen sein, der Konsens der Analysten davor hatte sich auf 1,3 Millionen Stück belaufen. Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg gegenüber dem Q3 um 4%, war jedoch um 9% niedriger als im Q4 2010.

Der Zuwachs der Stückzahlen wird vor allem dem N9 und der breiteren Verfügbarkeit der Lumia Geräte zugeschrieben. Der Umsatz mit Smartphones stieg um 25% gegenüber dem Q3 auf 2,75 Milliarden Euro, lag allerdings um 38% unter dem Ergebnis des Q4 2010.

Von den Featurephones wurden 93,9 Millionen Handys verkauft, das ist ein Zuwachs von 5% gegenüber dem Q3 und ein Minus von 1% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der durchschnittliche Verkaufspreis war mit 32 Euro gleich wie im Q3 und um 24% niedriger als um Q4 2010. Damit trugen die Featurephones 3,04 Milliarden Euro zum Umsatz bei, das ist um 4% mehr als im Q3, aber um 23% weniger als im Q4 2010.

Insgesamt konnte Nokia mit 113,5 Millionen Stück Handys gegenüber dem Q3 um 6% zulegen. Gegenüber dem Q4 2010 ist allerdings auch ein Minus von 8% zu verzeichnen. Der durchschnittliche Verkaufspreis war mit 53 Euro um 4% höher als im Q3. Mit den Zahlen kann Nokia seine Nummer 1 Position damit doch deutlicher behaupten als erwartet. Der Verkaufserlös mit Handys insgesamt kommt auf 6 Milliarden Euros, ein Zuwachs von 11% gegenüber dem Q3 und ein Minus von 29% zum Q4 2010.

Der gesamte Umsatz von 10 Milliarden Euro liegt auch deutlich über den Erwartungen der Analysten, die von 9,3 Milliarden Euro ausgegangen waren. Gegenüber dem Q3 bedeutet das einen Zuwachs von 11%, gegenüber dem Q4 2010 allerdings ein Minus von 21%. Als Gewinn wird auf non-IFRS Basis 478 Millionen Euro oder 6 Eurocent pro Aktie angegeben. Das ist ein Plus von 90% gegenüber dem Q3 und ein Minus von 73% gegenüber dem Q4 2010.

Von Microsoft hat Nokia einen Marketingzuschuss von 250 Millionen Euro erhalten. Nokia zahlt aber natürlich Lizengebühren die sehr günstig sein sollen.

Mit Location und Services - der schon vor längerer Zeit akquirierten Navteq - erzielte Nokia Umsätze von 306 Millionen Euro, ein Plus von 9% gegenüber dem Q3 und ein Plus von 15% gegenüber dem Q4 2010.

Nokia Siemens Networks trug 3,8 Milliarden Euro zum Gesamtergebnis bei, das ist um 12% mehr als im Q3 und um 4% weniger als im Q4 2010.

Regionale Ergebnisse

Aufschlussreich sind Nokias regionale Ergebnisse, die aber nur für Handys insgesamt angegeben werden. Bisher war Nokia immer am stärksten in Europa. So auch diesmal. Gegenüber dem Q3 wuchs der Umsatz um 38% und es konnten um 22% mehr Handys verkauft werden. Das ist wohl der einzige Indikator dafür, dass das Lumia 800 sich doch recht gut verkauft haben dürfte, da dieses höherpreisige Smartphone offenbar den Umsatz stärker ansteigen ließ als die Stückzahlen. Europa ist gleichzeitig auch Nokias umsatzstärkste Region, die fast ein Drittel zum gesamten Erlös bei den Devices beiträgt.

In der als Greater China bezeichneten Region ging der Umsatz um 19% zurück und die Stückzahl um 8%. Hier hat man offenbar mit Preissenkungen den Marktanteil wenigstens halbwegs halten wollen. Lumias gab es aber weder in China noch sonstwo in Asien.

Nokias zweitgrößte Region Asia Pacific verzeichnete um 8% mehr Umsatz und um 7% mehr Geräte. Auch Lateinamerika war mit einem Plus von 23% und +14% bei den Stückzahlen eine positive Region.

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