Lenovo übertrifft Erwartungen der Analysten in Q2 2014 - mehr Smartphones als PCs verkauft

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Lenovo hat die Bilanzen für das erste Quartal des Geschäftsjahres offengelegt und die Zahlen sprechen für sich. Besonders im Heimatland China hat der Hersteller mit seinen Smartphones punkten können und auch über die Ländergrenzen hinweg.

(14.08.2014; 11:20) Ein Plus von 23 Prozent konnte Lenovo im Jahresvergleich beim Nettogewinn erzielen. Innerhalb von drei Monaten konnte der Hersteller einen Umsatz von 10,4 Milliarden US-Dollar erzielen.

Das entspricht einer Steigerung von 18 Prozent. Der Nettogewinn liegt bei 213,5 Millionen US-Dollar und damit liegt Lenovo 16,2 Millionen US-Dollar über den Erwartungen der Analysten.

Bei den Smartphone-Verkäufen verzeichnet Lenovo mit 15,8 Millionen verkauften Einheiten ein Plus von 39 Prozent. Nachdem das Unternehmen mittlerweile auch am europäischen Markt angekommen ist, gibt es auch dort extreme Zuwächse von 500 Prozent und in Südostasien 300 Prozent. Von den 15,8 Millionen verkauften Einheiten wurden knapp 20 Prozent außerhalb Chinas verkauft. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen in China nun zum Marktführer im Smartphone-Bereich aufgestiegen.

Und auch wenn nach wie vor die PC-Sparte das Zugpferd des Unternehmens ist, hat man erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr Smartphones als PCs an den Mann gebracht.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal erreichte die PC-Sparte ein Plus von 12 Prozent bei Laptops und ebenfalls knapp 12 Prozent bei Desktop PCs. Damit erzielt das Unternehmen einen deutlich höheren Absatz in diesem Bereich als die Konkurrenz.

Lenovo-CEO Yang Yuanqing geht davon aus, dass sich die PC-Branche allmählich erholt, aber dennoch „verlagert sich der Smartphone-Markt weiterhin von Premium zum Mainstream“. Große Chancen sieht das Unternehmen in der Übernahme Motorolas und IBMs x86-Serversparte.

Innerhalb der nächsten eineinhalb bis zwei Jahre will man Motorola Mobility wieder in die Gewinnzone bringen und dies soll möglich werden durch neue innovative Produkte. Was genau in diesem Bereich zu erwarten ist, wird aber nicht genauer beschrieben.

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Quelle Engadget

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