Google-Chef Larry Page gibt sein erstes Interview
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Google-Chef Larry Page gibt sein erstes Interview

 
 

Nach einem Jahr als Chef von Google, gab Larry Page sein erstes Interview und lässt damit hinter die Kulissen des Suchmaschinen-Giganten blicken.

 

(06.04.2012, 13:45) In einem aktuellen Interview mit der Bloomberg Businessweek gab Larry Page nach einem Jahr als Google-Chef ein Interview und äußerte sich darin über den Stand der Dinge bei Google. Er ging zudem auf die Motorola-Übernahme und den Patentstreit mit Apple ein.

 

Zunächst gab Larry Page seine Meinung zu Google+ kund, das er „auf einem guten Weg“ sieht und angesichts der Kritik betonte, dass zahlreiche Google+ Projekte auf eine lange Zeit angelegt sind und der Dienst kontinuierlich wachsen würde. Auch wenn klar sei, dass Google+ nicht von heute auf morgen größer als alle anderen Online-Netzwerke sein kann, sei er mit dem Wachstum durchaus zufrieden. Zudem befand er den Schritt, ein Soziales Netzwerk zu gründen, für richtig. “Wir nutzen Fortschritte in der Technologie, um Menschen zu helfen, um ihr Leben und ihre Gemeinsschaft zu verbessern. Unsere Mission war offensichtlich: Die Informationen der Welt zu organisieren und für jedermann zugänglich und nutzbar zu machen. Ich glaube, dass wir dabei den menschlichen Part übersehen haben.”

 

Zu dem Verhältnis zu Facebook meinte Page, dass sich das größte Soziale Netzwerk der Welt im Hinblick auf die Herausgabe von Nutzerdaten sehr verschlossen zeigt – das aber nur auf einseitige Weise. So meinte er, dass  „unsere Freunde bei Facebook viele, viele, viele GMail-Adressen importiert haben und keine heraus lassen. Und sie behaupten, dass diese Daten nicht den Nutzern gehören, was eine absolut fadenscheinige Behauptung ist. Es ist völlig unsinnig.“

 

Auch zu den Patentstreitigkeiten in der IT-Branche fand der Google-Chef Worte und bedauerte, dass hier „viel Geld geht für Anwälte und sonstiges drauf geht, anstatt damit großartige Produkte für die Nutzer zu entwickeln.“ Gleichzeitig teilte er auch, ohne Namen zu nennen ordentlich Seitenhiebe aus, indem er hinzufügte: „Ich denke, dass Unternehmen üblicherweise dazu greifen, wenn ihr Lebenszyklus sich dem Ende nähert und sie kein Vertrauen mehr in ihre Fähigkeit haben, auf natürliche Weise zu konkurrieren.“ Page betonte gleichzeitig, dass Google es geschafft habe erfolgreich zu bleiben, ohne andere wegen der Verletzung intellektuellen Eigentums anzuklagen.

 

Vor allem seine Sichtweise zu dem Patentkrieg, den  Apple gegen Googles mobiles Betriebssystem Android führte, lässt aufhorchen, da er meint, dass dieser lediglich „Show“ gewesen sei und es vielen Unternehmen helfe, einen klaren Konkurrenten zu ermitteln, gegen den man kämpfen könne. Er fügt dem auch süffisant hinzu, dass man sich nicht so sehr auf seine Gegner konzentrieren soll, sondern darauf, wie und mit welchen Mitteln man die Welt besser machen kann. Der im Herbst veröffentlichten Biografie von Apple-Gründer Steve Jobs zufolge, war dieser Patentstreit aber alles andere als eine „Show“, da Jobs, verärgert über die Ähnlichkeit von Android zu iOS einen „Nuklearkrieg“ gegen die Plattform versprochen habe.

 

Hinsichtlich des vorgenommenen Motorola-Deals hielt sich Page eher bedeckt und meinte lediglich, dass man sich sehr auf die Möglichkeiten freue, die sich damit ergeben. Und auch zu der Einführung des Google-Tablets von Asus war dem Google-Chef nichts zu entlocken.

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