Goldman Sachs Analysten schätzt Surface-Verkaufszahlen auf magere 230.000 Stück
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Goldman Sachs Analysten schätzt Surface-Verkaufszahlen auf magere 230.000 Stück

 
 

Je mehr Microsoft ein Geheimnis um die Verkaufszahlen zu den Surface-Tablets macht, umso mehr fühlen sich Analysten bemüßigt Schätzungen abzugeben und jonglieren mit Zahlen - unabhängig von der Anzahl der Unbekannten in ihrer Rechnung.

 

(29.01.2013; 10:00) Vor wenigen Tagen hat Microsoft seine Bilanzen offengelegt und hat sich in Bezug auf konkrete Verkaufszahlen zu den Surface-Tablets gekonnt ausgeschwiegen. Zahlreiche Analysten lassen sich aus diesem Grund zu Spekulationen hinreißen und diese reichen von zwei Millionen auf knapp über einer Million bis zu gerade einmal 230.00 Stück.

Angesichts der Tatsache, dass Microsoft keine Zahlen zu den Absatzzahlen veröffentlicht, ist es auch nicht verwunderlich, dass Analysten ihre Schätzungen abgeben. Die für Goldman Sachs tätige Analystin Heather Bellini hat nun im Vergleich zu ihren Kollegen die geringste Schätzung zu den Verkaufszahlen abgegeben.

Nachdem es keine Verkaufszahlen zu den Devices gibt und auch keinerlei Angaben darüber wie hoch die Einnahmen aus den Verkäufen sind, geht sie aufgrund der veröffentlichten Gewinne davon aus, dass die Einnahmen aus den Surface-Verkäufen sich auf 140 Millionen US-Dollar belaufen. Weiters geht sie davon aus, dass jeder Kunde zum Surface Tablet auch eine Tastatur erstanden hat, weswegen sie auf eine Stückzahl von 230.000 kommt. Angenommen, dass sich nicht jeder eine Tastatur geleistet hat, kommt sie auf knapp 300.000 verkaufte Einheiten.

Es ist wie immer ein Jonglieren mit vielen Unbekannten, denn so lange Microsoft keine detaillierte Auflistung seiner Einnahmen veröffentlicht, lässt sich nie mit Bestimmtheit sagen, wie viele Devices tatsächlich über den Ladentisch gewandert sind.

Nichtsdestotrotz ist es ein eindeutiges Stimmungsbild, das die Analysten hier abzeichnen und es bleibt abzuwarten, ob Microsoft dieses mit dem Release des Surface Pro verändern kann.

 

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Quelle Barrons.com

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Reaktionen auf diesen Artikel



Wiener, 30.01.2013
Kursmanipulation?
cui bono?

...würde mich bei GS jedenfalls nicht wundern...
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