Aus Feinden werden Partner: Apple und IBM geben Kooperation bekannt

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Noch in den 90ern waren IBM und Apple die größten Konkurrenten. Doch nachdem der Markt sich signifikant geändert hat, haben sich auch die Schwerpunkte der beiden Unternehmen verlagert. Daher überrascht die angekündigte Kooperation zwischen IBM und Apple nur auf den ersten Blick.

(16.07.2014; 15:30) Laut Tim Cook vertrauen 98 Prozent der Fortune 500 Unternehmen auf iOS-Devices, wobei es hier nicht um Unternehmenslösungen geht, sondern vielmehr um die Präferenzen der Mitarbeiter und BYOD (Bring your own Device) hat hier Apple einen ordentlichen Vorteil verschafft. Das liegt auch am Image des Unternehmens und, dass die Geräte als relativ sicher gelten.

Nachdem BlackBerry im Bereich der sogenannten „Enterprise Mobility“ immer mehr an Bedeutung verliert, sehen IBM und Apple hier eine lukrative Chance. IBM bringt das Vertriebsnetzwerk im Unternehmensbereich mit, während Apple seine Position im Consumer-Bereich einbringt. In einem internen Memo von Tim Cook streicht dieser genau diese Stärken heraus.

Im Speziellen wird IBM künftig unter „IBM MobileFirst for iOS“ Apps und Cloud-Dienste auf den Markt bringen, welche speziell für iPhones und iPads ausgerichtet sind. Zudem werden Unternehmen künftig direkt über IBM auch Apple-Produkte kaufen beziehungsweise auch leasen können. Der Service und die Wartung übernimmt ebenfalls IBM.

Speziell richtet man sich dabei an den Einzelhandel, Banken und Versicherungen, Reise und Transport Gewerbe sowie auch die Telekommunikationsbranche. IBM hat angekündigt, dass bereits in diesem Herbst die ersten Anwendungen verfügbar sein sollen.

Damit bekommt auch Apples Ausrichtung von iOS8 für Unternehmenskunden Hand und Fuß. Auch Apple Care soll dementsprechend ausgeweitet und für den Unternehmensbereich ausgeweitet werden. Auch ein Service soll für B2B-Kunden eingerichtet werden, wobei der Vor-Ort-Service von IBM übernommen wird.

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Quelle TechCrunch

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