Ingress mit Neuheiten: Community-Hub für Portalgenehmigung und andere neue Funktionen

Ingress Portal mit Bild und Name des Einreichers Ingress Portal mit Bild und Name des Einreichers
NIantics älteres Spiel neben Pokemon GO wird in den nächsten Wochen und Monaten einige Neuerungen erhalten. CEO John Hanke hat einen Blick in die Zukunft ermöglicht.

(18.11.2016, 10:00) Niantic ist mittlerweile bestens bekannt für den mobilen Game Hit Pokemon GO. Aber das Unternehmen hat noch ein anderes Augmented Reality Game laufen, nämlich Ingress. Und zum vierten Geburtstag von Ingress gibt es das Versprechen auf Neuerungen.

Ingress ist sozusagen die Basis von Pokemon GO, denn alle PokeStops und Arenen kommen aus Ingress und sind Portale in Ingress, samt Bildern, Beschreibungen und Namen.

Die Portale, von denen der größte Teil auch zu PokeStops oder Arenen wurden, stammen von den Ingress Spielern. In der Ortschaft in der ich wohne, gab es vor vier Jahren genau zwei Portale, mittlerweile sind es 62. In Ingress werden auch noch die Namen der Spieler in das Bild eingeblendet, die das Portal eingereicht haben und von denen das Bild stammt, in Pokemon GO hat Niantic die Namen unter den Tisch fallen lassen.

Lange Zeit gab es einen Badge für die eingereichten Portale. Irgendwann wurde es aber zu viel und Niantic hat den Badge aufgelassen. Im September des Vorjahres wurden dann auch keine weiteren Einreichungen für Portale mehr zugelassen, aber die Abarbeitung bisheriger Einreichungen versprochen. Darauf warten allerdings noch alle.

Ingress Portal

Aber wie TechCrunch berichtet soll es nun doch irgendwann weiter gehen. Und Niantic tut das einzig mögliche, nämlich ein Crowdsourcing der Portalgenehmigungen. Niantic ist selbst einfach nicht in der Lage Portaleinreichungen auf der ganzen Welt zu kontrollieren und es gibt deshalb auch nicht wenige Fake Portale, wo entweder das Bild, der Name oder der Ort falsch sind.

Laut Niantic CEO John Hanke gibt es nun die "Operation Portal Recon", ein Hub der mit entsprechenden Algorithmen ausgestattet ist und wo die Ingress Community zur Genehmigung von Portalen beitragen kann. Der Hub ist zunächst in San Francisco und Tokio verfügbar und zwar als geschlossene Beta. Auf Einladung können sich Ingress Spieler, die den höchsten Level 16 erreicht haben, beteiligen.

Das Feeedback zu Portalen wird auf zwei Regionen beschränkt sein, die die Spieler besonders gut kennen, also etwa Wohn- und Geburts- oder Arbeitsort. Die Spieler können ihr Feedback zu mehreren Eigenschaften geben, wie Ort, Bild, Portalname und ob es ein Duplikat eines bereits existierenden ist.

Gestartet werden soll der Hub mit den Genehmigungen des Backlogs aus dem Jahr 2015 und sogar von davor. Wenn ein Portal genug positives Feedback erhält, gibt es der Algorithmus frei und es wird live geschaltet, zumindest in Ingress und eventuell auch in Pokemon GO.

In der App gibt es durch Tap auf das Portalbild die Möglichkeit ein existierendes Portal zu bearbeiten, wie im ersten Screenshot zu sehen. Im zweiten Screenshot ist zu sehen, was  derzeit in der Beta Version bewertet werden kann, was sich aber bis zur allgemeinen Freigabe noch ändern kann.

Ingress Portal BearbeitenOperation Portal Recon

Gegenüber TechCrunch sagte Niantic John Hanke zur allgemeinen Verfügbarkeit: "Es wird sehr bald sein, ich bin wirklich an anderen Orten interessiert; Brasilien ist ein Land, für das ich mich interessiere und der Start wird dort eher früher als später sein. Es gibt nicht so viele Orte, wie wir gerne sehen würden, sowohl für Ingress als auch Pokemon Go. Wir haben keine vordefinierte Zeitachse, aber wir werden es tun, sobald wir uns wohl fühlen."

Weiter gab er einige Hinweise von dem, was noch kommen wird: "Das Ingress Team ist hart daran zu überlegen, was die nächste Version von Ingress sein wird. Wir werden in den kommenden Monaten mehr darüber reden müssen ... aber ich habe einige wirklich spannende Visualisierungen gesehen, wie wir dieses Spiel entwickeln wollen. Wir arbeiten aktiv an der nächsten Inkarnation von Ingress."

Keine Frage, auch Ingress kann neue Ideen und Spielmöglichkeiten bestens vertragen.

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