Gewinn, Verlust, Zusammenbruch: Responsible Gaming bringt Schutz

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Angesichts der zunehmenden Suchtproblematik, wird der Begriff „Responsible Gaming“, also verantwortungsbewusstes Spielen immer mehr in den Vordergrund gestellt.
Seriöse online Casinos bieten zur Bekämpfung von Suchtpotential verschiedene Selbstschutzmaßnahmen an.

(18.11.2016, 10:50) Für manche ein einzigartiges und seltenes Erlebnis, für andere wiederum eine Freizeitbeschäftigung. Dann gibt es auch noch diejenigen, welche sich von Glücksspielautomaten, Sportwetten, Roulette und Co gar nicht mehr trennen können. Über 1.1 Milliarden Euro werden jährlich in Spielehöllen und Casinos als Einsatz gesetzt. Manche können sich durch das Glücksspiel sogar bereichern, andere stehen anschließend vor dem finanziellen Ruin. Die Spielsucht ist heimtückisch. Doch meist geht es hier nicht mehr rein um das Geld, sondern vielmehr um richtige Gefühle, welche in Verbindung mit dem Glücksspiel stehen. Mehr als 64.000 Österreicher sind von dieser Spielsucht betroffen.

Die größte Gefahr

Der Name „einarmiger Bandit“ dürfte vermutlich jedem ein Begriff sein, denn genau dieser Bandit ist hauptsächlich für die Entwicklung einer Spielsucht verantwortlich. Aber natürlich auch andere Glückspiele, welche die Aussicht auf Gewinn ermöglichen und einen Nervenkitzel hervorrufen, sind mitbeteiligt. Statistisch gesehen, benutzen nur 2 Prozent der Glücksspieler einen Automaten. Ein Drittel von diesen ist allerdings bereits süchtig. Der Rest ist extrem gefährdet.

Besonders anfällig sind Menschen, welche vor kurzer Zeit einen harten Rückschlag erlebt haben. Beispiele hierfür wären eine Scheidung, ein Todesfall innerhalb der Familie oder ein geringes Selbstwertgefühl. Denn zunächst wird das Glücksspiel meist als Beschäftigungstherapie herangezogen. Hierdurch werden die ersten Glücksgefühle geweckt, denn die Maschinen geben dem Spieler das Gefühl gebraucht zu werden. Das Glücksspiel sorgt also für die Ablenkung vom richtigen Leben und von richtigen Problemen. Zwar wird Geld als Ziel angegeben, doch in erster Linie geht es um das Erlebnis, Spannung, Glücksgefühl und Kontrollillusion.

Ebenso wird die Idee geweckt, nur lange und oft genug spielen zu müssen, um Gewinne einfahren zu können. Denn Anfangs, sind kleine Gewinne meist doch schneller möglich und werden zu einem Erfolgserlebnis. Diese bleiben aber auf die Dauer gesehen aus. Dies gilt leider auch für Spiele in online Casinos.

Die Gefahr lauert auch Zuhause

Der Trend rund um das Glücksspiel verändert sich. Denn viele Kunden verschwinden plötzlich aus Spielehallen und Casinos. Doch diese haben nicht etwa das Glücksspiel aufgegeben. Viel eher führen diese das Glücksspiel weiter von Zuhause aus durch.

Die Rede ist hier nicht von illegalen Pokerrunden, sondern von Online Casinos. Zwar können die online Plattformen nicht mit der Atmosphäre eines echten Casinos mithalten, dennoch ermöglichen diese das Glücksspiel in heimischer und entspannter Umgebung. Während in einem Casino Suchtprävention und Suchterkennung betrieben wird, ist man in den eigenen vier Wänden komplett auf sich gestellt.

Kaum ein süchtiger Spieler würde sich diese Sucht auch wirklich eingestehen. Meist auch einfach aus dem einfachen Grund, da die Abhängigkeit selbst nicht wahrgenommen wird. Da sich die Sucht schleichend und langsam aufbaut, ist eine Erkennung in einem frühen Stadium sehr schwer.

Angesichts der zunehmenden Suchtproblematik, wird der Begriff „Responsible Gaming“, also verantwortungsbewusstes Spielen immer mehr in den Vordergrund gestellt.

Seriöse online Casinos bieten zur Bekämpfung von Suchtpotential verschiedene Selbstschutzmaßnahmen an. Eine genaue Beschreibung dieser Maßnahmen wird im Testbericht von Mr Green auf OnlineCasinos.at geboten. Unter anderem, besteht hier die Möglichkeit einen maximalen Einzahlungsbetrag pro Monat festzulegen. Falls auch dies nicht hilft, kann eine nicht rückgängig machbare Sperrung des Benutzerkontos für eine gewisse Zeitspanne beantragt werden.

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