Facebook gibt Nutzerdaten an Amazon weiter

Sind User über die amerikanische Amazon-Seite mit Facebook verbunden, werden Daten übermittelt. Sowohl eigene als auch die Daten von Freunden werden weitergeben, selbst Datenschutzeinstellungen können es nicht verhindern.

(26.04.2011; 14:30) Datenschutzprobleme und Datenlecks sind bei Facebook nichts Neues. Besorgniserregend ist nur, dass Facebook bewusst Daten an Amazon weitergibt. Jeder User der sich auf der amerikanischen Amazon-Seite mit seinem Facebook-Account verbindet, übermittelt Daten. Es werden dabei nicht nur eigene, sondern auch Daten von Freunden weitergeben.

 

Amazon nutzt diese Daten als Werbemaßnahme. Den Kunden werden so spezifischere Angebote präsentiert und es können ihnen passende Geschenke für ihre Freunde angeboten werden. Diese Möglichkeit klingt zwar gut, hat aber den Harken, denn die Freunde wissen nicht, dass ihre Daten an Amazon übermittelt worden sind. Daten, die über diesen Weg an Amazon übermittelt worden sind, können nicht mehr zurückgenommen werden. Amazon erhält von Facebook Namen, Geburtsdatum, Wohnort, Fotos sowie Informationen zu Hobbys, Lieblingsfilmen und –Büchern der Nutzer. Neben diesen Daten werden all seine Pinnwand-Einträge sowie Facebook-Aktivitäten übermittelt.

 

Laut Amazon sollen keine Informationen über die getätigten Einkäufe zurück ins soziale Netzwerk übermittelt werden. Genauso wenig würden sie die Freunde des Käufers aktiv kontaktieren. Informationen zufolge sind im Moment nur Facebookkonten aus den USA von diesem Datentransfer betroffen. Selbst mit Profileinstellung, die die Daten schützen sollen, können die eigenen und die Daten von Freunden weitergeben werden.

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