Microsoft erklärt, wie Windows 8 auf Touchscreens laufen kann

Microsoft legt die technischen Anforderungen fest, die Touchscreens aufweisen müssen, damit Windows 8 fehlerfrei funktionieren kann.

 

(30.03.2012, 14:30) Touchscreens sind sehr unterschiedlich. Selbst wenn die gleiche Technologie verwendet wird, kann es Unterschiede bei der Bedienung geben. Windows auf Touchscreens war bisher alles andere als komfortabel, was sich nun aber mit der neuen Version des OS ändern soll. Ein Grund dafür ist, dass Windows 8 auf die für Windows Phone genutzte Metro-Benutzeroberfläche setzt.

 

Allerdings muss die Hardware zur Nutzung des neuen Betriebssystems einiges leisten. So zeigten Tests, die vom Unternehmen durchgeführt wurden, dass zahlreiche Screens nicht geeignet sind, um Windows 8 optimal ausführen zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass die Touch-Genauigkeit oft nicht gegeben ist und Gesten daher vom System häufig missinterpretiert werden oder bestimmte Objekte nicht "gefasst" werden können.

 

Warum dies der Fall ist, wird detailliert von Jerry Koh und Jeff Piira in einem Blogeintrag erklärt. Dabei gehen die Micorosoft Mitarbeiter auch auf die technischen Hintergründe ein und zeigen, welche Anforderungen Touchscreens unbedingt erfüllen müssen, damit Windows 8 funktioniert.

 

Zahlreiche Touchscreens reagieren nämlich an den Rändern weit ungenauer als in der Mitte, was aber für die Benutzung des Microsoft-OS enorm störend sein kann, da man über die Ränder das Kontext-Menü aktiviert. Damit Windows 8 also auch über Touchscreens genutzt werden kann, müssen diese über eine entsprechend sensiblere Technologie verfügen. Dies wird bei neuen Geräten, die auf Windows 8 setzen, in der Regel der Fall sein. Sie werden ein Minimum von fünf "Touch Points" unterstützen und damit gut ausgerüstet sein, da für grundlegende Gesten eigentlich nur zwei solcher "Touch Points" erforderlich sind.

 

Aber auch Tablets mit Windows 7 sollen über einen speziellen Pixel-Buffer so aufgerüstet werden können, dass Windows 8 fehlerfrei funktionieren kann. Mit einem 20-Pixel-Buffer am Rand des Screens, sollen dabei Gesten besser vom System erkannt werden können.

 

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