Bye, Bye Oyster-Card: Londons Tube und Co bieten ab dem 16. September NFC-Bezahlung – für Briten

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Bereits vor einigen Monaten als Pilotprojekt gestartet, hat London nun bekanntgegeben, dass ab 16. September das gesamte städtische Verkehrsnetz via NFC bezahlt werden kann. Die Oyster-Card, welche mit einem RFID-Chip ausgestattet sind, werden künftig überflüssig – für Briten.

(25.07.2014; 14:45) Das Londoner-Verkehrsnetz ist eine Sache für sich und braucht einige Zeit an Eingewöhnung, aber sobald man durchgeblickt hat, lernt man es mehr als nur lieben. Ich persönlich schätze diese Effizienz und das obwohl das System bereits derart alt ist und auch wenn die Tube meist komplett überfüllt ist, bleiben die Briten dennoch freundlich und auch das Aussteigen lassen und dann selbst Einsteigen funktioniert vorbildlich.

„Sehr effizient diese Muggle“, fällt mir jedes Mal ein, wenn ich in London in die U-Bahn steige und auch das Oyster-Card-System ist ein sehr nutzerfreundliches. Die Karte gibt es ab 5 Pfund und kann immer wieder aufgeladen werden. Das System berechnet selbst, welcher Preis abzuziehen ist (ob Einzelfahrkarte oder mehrmaliges Umsteigen).

Dennoch, auch wenn sich dieses System sehr bewährt hat, steigt man in Großbritannien auf Near Field Communication um, wodurch die Briten ihre Bankomatkarte gleichzeitig als Fahrschein verwenden können. Der Betrag wird sofort vom Konto abgebucht und um die Tube nutzen zu können, muss man nicht einmal die Karte aus der Brieftasche holen.

Für die Briten ein immenser Vorteil, aber für Touristen könnte das schon bald zu einem Problem werden, denn woher eine britische Bankomatkarte nehmen, wenn nicht stehlen?

Scherz beiseite, aber wer noch eine Oyster-Card zuhause hat, sollte sich von dieser nicht mehr trennen und wer einen London-Besuch plant, sollte sich noch eine zulegen, ansonsten wird es teuer.

An sich wurde bereits vor der Einführung der Oyster-Card überlegt auf NFC zu setzen, aber damals empfand man die Technologie noch als zu langsam und entschied sich stattdessen für RFID.

Hierzulande wird man auf den Einsatz derartiger Technologien noch lange warten müssen, wobei hier die Gefahr von Schwarzfahren um einiges verringert werden könnte und auch das Aufladen um einiges praktischer ist als das ständige Kaufen eines Fahrscheins. Und eine umweltschonende Lösung wäre es zudem auch noch.

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Quelle Engadget

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