Interessante Theorie zu Apples Problemen

Apple hat jüngst immer wieder Lieferprobleme - vom iPhone 5 bis zum iMac. Paul Kedrovsky vermutet, dass Design Chef Jony Ive zu viel Einfluss innerhalb von Apple hat.

 

(02.02.2013, 18:50) Apple ist in den vergangenen Monaten immer wieder von Lieferproblemen geplagt. Das iPhone 5 hatte anfänglich längere Lieferzeiten, was sich nur langsam besserte. Und kürzlich hörte man von den Lieferanten, dass Apple seine Bestellungen für Komponenten drastisch reduziert hat.

Ähnliches passierte beim iMac. Zuerst war er nicht lieferbar, dann gab es genügend und nun sind die Lieferfristen wieder deutlich in die Höhe gegangen.

Was bei Apple genau intern vorgeht, weiß natürlich angesichts der notorischen Geheimhaltung in Cupertino kein Außenseiter wirklich genau. Paul Kedrovsky ist ein anerkannter Industrie Experte und er äußerte im Interview mit Bloomberg West interessante Thesen über die Ursachen von Apples Problemen.

Kedrovsky meint, dass es nach dem Tod von Steve Jobs zu einer Veränderung der Machtbalance innerhalb von Apple gekommen sei. Jobs konnte ausgleichen zwischen Design Wünschen und Produzierbarkeit. Chef Designer Jony Ive habe aber nun zu große Freiheit seine Wünsche durchzusetzen und die Produkte seien 'über-designt'.

Produkte werden freigegeben ohne genügend auf die Produzierbarkeit zu achten. Die dafür Zuständigen könnten sich gegen den übermächtigen Ive nicht mehr durchsetzen.

Früher konnte Apple auch liefern was es auf den Markt brachte. Wartezeiten von 4 Wochen oder mehr, wie im Fall des iMac und teils auch beim iPhone 5, seien aber zu groß und potenzielle Käufer würden dann eben zur Konkurrenz gehen und etwa Android kaufen, meint Kedrovsky. Man sollte nicht die Leute begeistern und dann nicht liefern können.

Hier das Video Interview (falls es nicht sichtbar ist - im Chrome Broser geht es gut).

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Quelle Business Insider

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