PC Verkäufe schrumpfen in Europa

Schwache Nachfrage der Konsumenten und eine Verlangsamung im kommerziellen Segment führte zu einem Rückgang um 6,5% bei den PC Verkäufen im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr. Großer Gewinner ist in Europa wie international der chinesische Hersteller Lenovo.

 

(19.1.2012, 14:32) Die neusten Daten von IDC zeigen das erwartete Bild. In der Region Europa, Middle East und Afrika (EMEA) gehen die PC Verkäufe weiter zurück. Ökonomische Schwächen, aber sicher auch die starke Verbreitung der Tablets sorgen für schrumpfende Märkte.

Westeuropa zeigte dabei mit einem Minus von 11,5% die stärksten Rückgänge, mittlerweile schon zum fünften Mal in Folge. Dabei wurde der Konsumentenmarkt mit einem Minus von 16,8% am stärksten in Mitleidenschaft gezogen, aber auch der kommerzielle Sektor schrumpfte um 5,2%.

IDC macht dafür die ökonomische Unsicherheit durch die Eurokrise verantwortlich. Aber auch damit, dass die Budgets für PCs und Notebooks mit denen für Tablets und Smartphones zu konkurrieren haben. Der Rückgang in der Notebook Kategorie von 15,4% war aber vor allem auf den massiven Abfall um 48,8% bei den Notebooks verursacht.

Beim Ranking der Hersteller hat HP seine Führungsposition trotz eines Rückganges von 8,8% behaupten können. Acer verbleibe auf Platz 2 trotz eines massiven Rückganges im zweistelligen Bereich, der nun schon das fünfte Quartal hintereinander auftrat. ASUS und insbesondere Lenovo verzeichneten deutliche Zuwächse. Das starke Wachstum von Lenovo ist aber auch auf die Akquisition von Medion zurückzuführen.

Auf dem sechsten Platz findet sich Toshiba, während Samsung den ersten Rückgang innerhalb von fünf Jahren hinnehmen musste. Apple wuchs neuerlich dank starkem Weihnachtsgeschäft.

Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG
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