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Die weibliche Bevölkerung setzt auf Spaß. Während 65 Prozent aller Frauen gern SMSen, tun dies nur 41 Prozent der jungen Männer.
(Wien, 10.10.2002) 3,4 Millionen Frauen telefonieren mobil – das ergab eine von der mobilkom austria in Auftrag gegebene Fessel GfK-Studie. Das Handy ist für die meisten Frauen ein Organisationstool für den Alltag. Ein neuer Trend zeichnet sich ab: Die weibliche Bevölkerung setzt auf den Spaßfaktor Handy. Während 65 Prozent aller Frauen gern SMS schreiben, bevorzugen nur 41 Prozent der jungen Männer Kurznachrichten.
Erleichterung im Leben 81 Prozent der befragten Frauen antworteten zum Nutzungsverhalten der Mobiltelefone: "Das Handy erleichtert die Organisation der Familie." Männer teilen nur zu 69% diese Ansicht. 80 Prozent der Frauen und 74 Prozent der Männer sind der Meinung, dass Mobilos ihr Leben vereinfachen. "Gerade das Handy als Instrument zur Planung von Unvorhergesehenem kommt Frauen besonders zugute", sagt Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria.
Frauen haben Spaß 48 Prozent aller A1-Kunden sind Frauen, so Nemsic. Seit Monaten sei bei den weiblichen Handy-Usern ein neuer Trend festzustellen: Das Handy als Ausdrucksmittel der jungen Frauengeneration, die auf Spaß und Aktivität setzt. Während 62% der Frauen sich freuen, wenn das Handy läutet, ergeht es nur 38% der Männer so. 42% der Frauen haben Spaß am Telefonieren, während es bei den männlichen Handy-Usern nur ein Drittel ist.
Scheu vor neuen Technologien Trotzdem erkennt man unter der weiblichen Bevölkerungsschicht noch einen Anflug von Skepsis gegenüber neuen Technologien. Während 47 Prozent der Frauen angeben, neue Technologien erst dann einzusetzen, wenn sie erprobt sind, teilen nur 32 Prozent der Männer diese Ansicht. Aus diesem Grund setzt sich mobilkom austria dafür ein, Frauen die Scheu vor der Technik zu nehmen. In verschiedenen Projekten bietet das Unternehmen Frauen die Möglichkeit, das Handy als Instrument zur Unterstützung des Lebens kennen zu lernen, zu testen und Antworten auf alle Fragen rund um das mobile Leben zu erhalten.
Testfamilien in Tirol Ab 11. Oktober 2002 werden Testfamilien aus Tirol einen Monat lang alle Funktionalitäten verschiedener Handys ausprobieren und von WAP über SMS bis GPRS alle Mobilfunktechnologien und -anwendungen testen. Parallel werden bis Mitte November in insgesamt vier Einkaufszentren in Innsbruck, Imst, Völs und Wörgl Infostände aufgebaut sein. Interessierte Frauen können sich dort über die mobile Kommunikation und Möglichkeiten informieren.
„Frauenfreundlich“ Ein ähnliches Projekt führte mobilkom austria im Sommer 2001 in Salzburg durch. An 24 Beratungsstationen in Stadt und Land Salzburg befragte das Unternehmen einen Monat lang Frauen in Bezug auf ihre persönlichen Handygewohnheiten. Das Feedback aus Salzburg und Tirol, soll direkt in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie die Produktgestaltung von mobilkom austria einfließen. "Wir wollen Technologien frauenfreundlicher gestalten", so Nemsic.
(mg)
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