Googles Bildverwaltung Picasa bringt in der dritten Vollversion zahlreiche Neuerungen wie die Gesichtserkennung und eine Suchfunktion nach dominanten Bildfarben.
(Wien, 3.9.2008) Google hat in die neueste Version seiner Webbasierten Software für Bildverwaltung und -bearbeitung eine Vielzahl an Verbesserungen und innovativen Funktionen verpackt. Derzeit ist die Software nur für Windows 2000, XP und Vista in englischer Sprache als Download verfügbar. Gesichtserkennung Ein besonders interessantes neues Feature ist die Gesichtserkennung. Dazu muss der Nutzer den Gesichtern auf seinen Fotos Namen geben. Auf Anfrage durchsucht Picasa anschließend die gesamte Bildersammlung nach Fotos, auf denen diese Gesichter erscheinen. Als Grundlage für diese Funktion soll den Google-Entwicklern die Technik der vor zwei Jahren übernommenen Firma Neven Vision gedient haben. Die Funktion ist noch nicht perfekt, das Programm erkennt die Ähnlichkeiten nur wenn die Person direkt in die Kamera schaut. Für Youtube-Fans Google hat auch seine Diashow-Funktion erweitert, über diese lassen sich nun kleine Filme mit Übergängen, Texteinblendungen und Hintergrundmusik erstellen. Dieser kleine Film kann dann auch bei Youtube hochgeladen oder auf der Festplatte gespeichert werden. Außerdem wurden eine Blog-Übernahmefunktion und der Export zum E-Mail-Programm integriert.
Die enge Anbindung des Programmes an den Online-Dienst Picasa Web Albums bleibt auch in der Version 2 bestehen. So können Nutzer ihre Fotos hochladen und anderen zur Verfügung stellen.