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Funketiketten an Pharmaprodukten sollen vor Diebstahl und Fälschung schützen, auch Infos wie Dosierung oder Verfallsdatum können mit den RFID-Chips verknüpft werden.
(Wien, 10.8.2006) IBM hat ein RFID-System zur Verfolgung von Pharmaprodukten angekündigt, das es schwieriger machen soll, gefälschte Medikamente auf den Markt zu bringen. Von der Produktion bis zum Verkauf durchlaufen Medikamente bis zu zehn unterschiedliche Stellen. Neue Software und Services von IBM sollen diese Produkte nun mittels der Funkchips vor Diebstahl und Fälschungen schützen.
Medikamenteninfos auf RFID-Chip Das System zur die Verfolgung von pharmazeutischen Produkten verwendet RFID-Software um automatisch die Bewegung der einzelnen Medikamente in der Lieferkette aufzuzeichnen. Die Funketiketten werden an jedem einzelnen Produkt, jeder Schachtel und jeder Palette befestigt und authentifizieren damit das Produkt von der Produktion bis zu den Spitälern und Apotheken. Jede Etikette ist mit einer Art Nummernschild ausgestattet, das mit Produktinformationen wie Dosierung und Stärke des Medikaments, Paketnummer, Chargennummer, Hersteller sowie Verfallsdatum verknüpft werden kann.
Das IBM-RFID-System zur Verfolgung von Medikamenten basiert auf der WebSphere Software Plattform und einer Architektur, die es Usern erlaubt bereits vorhandene Komponenten mehrmals zu verwenden.
(br)
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