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Mit Phishing-Mails sammeln Internet-Betrüger neuerdings auch gezielt Zugangsdaten von Sparkasse-Kunden.
(Leipzig, 08.09.2005) Vor immer unverschämteren Methoden der Internet-Trickbetrüger warnt das Spyware-Labor von SaferSurf. Mit Phishing-Mails versuchen Betrüger neuerdings, an Kontodaten von Sparkasse-Kunden zu gelangen. Ahnungslose User werden verleitet, Passwörter preiszugeben. Die Diebe können so mindestens eine Konto-Überweisung tätigen. Recherchen des SaferSurf-Labors führen nach Asien: Der Ursprung vieler Phishing-Mails ist auf den chinesischen Raum zurückzuführen.
Wer dahinter steckt Einige Phishing-Mails, diesmal angeblich von der Sparkasse, liefern Hinweise auf chinesische Internet-Service-Provider. Fakt ist: Die chinesischen ISP dulden den Versand von Spam über ihre Server und tragen somit zur Ausbreitung des Phishings bei.
Der richtige Schutz ist schwierig "Banken wie zum Beispiel die Sparkasse versenden keine derartigen Schreiben", so René Holzer, Geschäftsführer von Nutzwerk, dem Erfinder von SaferSurf.com. "Trotzdem wird es in Zukunft immer schwieriger, Phishing-Mails sofort zu erkennen. Denn diese E-Mails sind nicht mehr im schlechten Deutsch verfasst", erklärt Holzer. Am Ende des Jahres wird Nutzwerk einen Phishing-Schutz in SaferSurf freigeben. "Ein Schutz vor diesen kriminellen Emails muss absolut zuverlässig funktionieren. Darum räumen wir Tests ausgiebig Zeit ein", so René Holzer zum Abschluss.
(im)
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