Partner

Nokia 6110 Navigator

 

Schafft es Nokia mit seinem ersten Navigator-Mobiltelefon eine neue Handy-Sparte zu kreieren? Die Antwort finden Sie im Redaktionstest.

(Wien, 05.07.2007) Der erste Testdurchlauf des Nokia 6110 findet in einer Wiener Straßenbahn statt. Ein Klick auf die Navi-Taste des Handys reicht und schon wird die derzeitige Position geortet. Nach etwa 25 Sekunden ist diese gefunden, die Straßenbahn fährt mit 37 km/h (wie mir das Handy anzeigt) und ich kann wunderbar am brillanten Bildschirm verfolgen, wohin es geht, wie die Gässchen in der Umgebung heißen und wo die nächste Apotheke ist. Bei Aussteigen geht die Tour weiter, das Nokia 6110 führt mich ohne Umwege zur gewünschten Adresse und damit ich meine Augen auf die Straße richten kann, flüstert mir nun eine freundliche Damenstimme die Richtungsansagen ins Ohr (Kopfhörer). Wer es genau wissen will, kann sich den jeweiligen Standort auch in Längen- und Breitengraden und den Metern über dem Meeresspiegel anzeigen lassen. Die Bedienung erfolgt über Menüs, Adressen können wie bei Route 66 üblich als freier Text eingetippt werden.

Gute Ausstattung
Doch genug von der Navigationsfunktion, das Nokia 6110 hat auch sonst noch einiges zu bieten. Das Slider-Handy liegt geschmeidig in der Hand und wirkt sehr gut verarbeitet - auch die Sliderfunktion ist - im Gegensatz zu vielen anderen Modellen - sehr stabil. Die Kamera auf der Rückseite ist parktischer Weise durch einen kleinen Schieber geschützt, der Verunreinigungen und Kratzer auf der Linse vermeiden soll. Die Zwei-Magapixel-Kamera macht bei Tageslicht ganz ordentliche Bilder, ab Dämmerung muss man allerdings Qualitätseinbußen in Kauf nehmen. Die Tasten haben einen knackigen Druckpunkt und sind (abgesehen von den obersten Zifferntasten) sehr gut erreichbar.

HSDPA
Ein Mediaplayer ist ebenfalls an Bord. Dank Stereolautsprechern kann man sogar kleine Räume mit den Lieblingssongs oder Clips beschallen - die Qualität ist dabei ganz ordentlich. Die Series 60 Oberfläche lässt sich je nach Geschmack und Prioritäten anpassen. Dazu kommt der Datenturbo HSDPA, der superschnelles Surfen im Internet und auch den Download größerer Mails erlaubt. Auf den Einbau von WLAN wurde verzichtet. Worauf ebenfalls verzichtet wurde ist ein Autoladegerät - bei intensiver Nutzung der Naviagtionsfunktion kann es schon passieren, dass der Akku mitten auf der Strecke eingeht - wenn man dann mitten in der Pampa sitzt und dem Handy nicht den nötigen Saft liefern kann, ist das natürlich ärgerlich. Autofahrer sollten also unbedingt noch in eine KFZ-Ladegerät investieren.

Ein nettes Detail zum Schluss: Wer seine SMS nicht selber lesen will, kann sie sich mit dem Nokia 6110 auch vorlesen lassen.

Fazit
Das Nokia 6110 Navigator läutet eine neue Handy-Ära ein. So viel Spaß hat Navigation noch nie gemacht - dank des umfangreichen Kartenmaterials im Lieferumfang muss man nie mehr orientierungslos durch die Gegend fahren, es sei denn, der Saft ist alle - ohne Autoladegerät kann das schon mal passieren. Auch schade, dass kein WLAN integriert wurde. Ansonsten ist das Handy jedoch wirklich gelungen. HSDPA, solide Verarbeitung, die übliche Series 60 Ausstattung, 2-MP-Kamera, Media-Player … was will man mehr.

Preis: 499 Euro

+ Navi an Bord
+ HSDPA
+ solide Verarbeitung
- kein WLAN
- kein Autoladegerät

Bewertung:
Bedienung: *****
Design: ****
Funktionalität: *****

Hier geht es zum Hersteller


(Else Drews / )


Reaktionen auf diesen Artikel

NOKIA 6110
BEI ANRUFEN GAB ES BEI MEINEN GESPRÄCHSPARTNER
SPRACHAUSSETZER.JETZT IST DAS NOKIA6110 SCHO DAS 2.MAL IM SERVICE.ANSONSTEN IST ES SUPER
  HAAS HELMUT - 2008-05-20
  Antworten >>



Newsletter