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Laut einer aktuellen Studie sorgen sich über ein Drittel der Handy-User um ihre Gesundheit beim Mobiltelefonieren.
(Wien, 03.06.2003) Die Frankfurter Dependance der Schweizer IT-Marktforscher Soreon Research rechnet damit, dass die Mobilfunkbetreiber im Jahr 2006 einen Umsatzverlust von rund zwei Milliarden Euro hinnehmen müssen. Grund dafür ist die Debatte über die Gefahren elektromagnetischer Strahlen. Nimmt der Verdacht ernstzunehmender Gesundheitsgefährdung durch Handys zu, wird die Mehrheit das Mobiltelefonieren einschränken, so die Prognose der Markforscher.
Angst vor Handymasten ist größer Bereits jetzt hätte ein Drittel der Handy-User Bedenken bezüglich der Gesundheitsgefahren des Mobiltelefonierens. Die Angst vor Mobilfunksendemasten sei aber höher als die vor Endgeräten. Dass sich die Situation durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse legt ist unwahrscheinlich, so die Studie. Insgesamt wurden 340 Handyuser und 20 Experten aus Mobilfunk, Regierungsstellen, Recht und Bürgerinitiativen befragt.
Mehrkosten für Mobilfunkprovider Die grassierende Angst einer Gesundheitsgefährdung durch Handystrahlen wird die Mobilfunkprovider zu jährlichen Mehrkosten zwischen 60 und 750 Millionen Euro führen, sagen die Experten. Die Kosten entstehen durch zusätzliche Netzwerkinvestitionen im Falle einer Grenzwertsenkung sowie Folgekosten von Gerichtsentscheidungen zum Abbau bestehender Sendemasten aus baurechtlichen Gründen und Schadensersatzprozessen zu Immobilienwertverlusten. Den Netzwerklieferanten winken zusätzliche Umsätze durch mögliche Grenzwertsenkungen. Auch die Festnetzbetreiber können von dieser Welle profitieren, da der Trend zurück zum Festnetz ausgelöst werden könnte, meinen die Marktforscher.
(mg)
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