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Dem Meinungsforschungsinstitut Synovate zufolge lehnen 77 Prozent der Flugpassagiere die Handy-Nutzung im Flugzeug ab.
(Wien, 29.9.2008) Das Meinungsforschungsinstitut Synovate hat eine Studie veröffentlicht, wonach 77 Prozent der befragten Flugzeugpassagiere das Telefonieren in Flugzeugen ablehnen. Als häufigster Grund wurde dabei angegeben, dass lange Gespräche, die auf engem Raum statt fänden eine Anstrengung für die Zuhörer bedeute.
VAE-Passagiere heißen Handy-Telefonate an Bord willkommen Am vehementesten wurde das Telefonieren bei Fluggästen aus Thailand, Taiwan und Hongkong abgelehnt: 90 Prozent sprachen sich gegen die Handynutzung im Flugzeug aus. Auch Passagiere aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich lehnen Handy-Telefonate mehrheitlich ab. Fluggäste aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Ägypten stört das Telefon-Geplauder am wenigsten. Dies mag eventuell daran liegen, dass die Fluglinie Emirates Airlines ihren Gästen die Nutzung ihres Handys bereits erlaubt.
Handy-Nutzung im Flugzeug seit April erlaubt Anfang April verabschiedete die EU-Kommission ein Gesetz, wonach das Telefonieren in luftiger Höhe erlaubt ist, wenn die technischen Standards eingehalten werden: Diese sehen eine Basisstation an Bord eines Flugzeuges vor, welche die Handys mit der entsprechenden Netzabdeckung versorgt. Fluggesellschaften wie Ryanair, British Midland und die portugiesische Fluggesellschaft TAP haben nach dem EU-Beschluss angekündigt, von diesem Gebrauch machen zu wollen. Austrian Airlines, Lufthansa und Air Berlin haben sich gegen die Handynutzung ausgesprochen.
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