Handy-Anwendungen, wie Spiele zum Beispiel, sollen in Zukunft mit Headset-artigen Geräten die die Gehirnströme messen allein durch Gedanken gesteuert werden.
(Wien, 15.9.2008) Das kalifornische Unternehmen NeuroSky hat Prototypen eines Systems entwickelt, das Hirnwellen mittels Sensorkontakten am Kopf misst und für Handy-Anwendungen nutzt, berichtet "pressetext".
Mit Hilfe dieser Technologie können die Messdaten visualisiert oder auch zur Steuerung von Programmen genutzt werden, berichtet das Technologieportal "Tech-On". NeuroSky hat für sein System eigenen Angaben zufolge bereits eine Reihe von Kunden speziell in der Spieleindustrie gefunden.
Anwendungsgebiete Bei einer Präsentation auf der Technologiemesse CTIA Wireless IT & Entertainment 2008 wurde die Verwendung des Systems von NeuroSky an drei Anwendungen demonstriert. Bei der ersten diente die Technologie einfach der Visualisierung der Daten. Beim zweiten Programm wurde gemessen, wie sich die Anspannung des Gehirns beim Lösen von zehn aufeinander folgenden Rechenaufgaben entwickelt. Das könnte die Basis für die Entwicklung von Gehirntraining-Spielen darstellen, die den Schwierigkeitsgrad in Echtzeit ändern. Als drittes Beispiel diente ein Spiel, bei dem eine Figur durch stärkere Konzentration schneller an ihr Ziel geführt werden konnte.
Mit der Demonstration wollte NeroSky eigenen Angaben zufolge seinen Kunden einen Eindruck geben, welche Möglichkeiten für Headset-artige Geräte die Entwicklung bietet.