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Die heimischen Mobilfunkbetreiber haben sich bereits der EU-Verordnung gebeugt. Alle Anbieter haben laut RTR die Roaming-Entgelte entsprechend reduziert.
(Wien, 2.9.2008) Die Rundfunk- und Telekomregulierungsbehörde (RTR) hat sich die Roaming-Tarife der österreichischen Mobilfunkbetreiber angeschaut und ist zu folgendem Schluss gekommen: "Alle österreichischen Anbieter von Mobilfunktelefonie haben die Roaming-Entgelte entsprechend den Vorgaben der Richtlinie reduziert", erklärt RTR-Geschäftsführer Georg Serentschy.
Neue Regelung Seit 30. August dürfen Mobilfunker laut der neuen EU-Verordnung für Telefonate im EU-Ausland nicht mehr als 46 Cent pro Minuten verrechnen. Für eingehende Anrufe wurde ein Limit von 22 Cent pro Minute gesetzt.
Positiv sei der Betreiber Huchtison 3G (Markennamen "3") zu erwähnen, der mit 42 Eurocent für abgehende und 23 Eurocent für passive Gespräche freiwillig unter den neuen Grenzwerten liege, so der RTR-Geschäftsführer.
Vorsicht bei Datendiensten Der neue Eurotarif gilt allerdings nicht für SMS-, MMS- oder andere Datendienste.Bei SMS will die EU im Herbst regulierend eingreifen. Auch die mobile Internet-Nutzung im Ausland ist ins Visier der EU geraten. Doch bis es entsprechende Regelungen gibt, ist Vorsicht angesagt. "Die für mobile Internetverbindungen anfallenden Kosten können beträchtlich sein und führen oft zu unerwartet hohen Telefonrechnungen", warnt Serentschy. Zu berücksichtigen sei, dass vertraglich fixierte, monatlich inkludierte Datenvolumina im Ausland grundsätzlich nicht zur Anwendungen kommen. "Vor einem Auslandsaufenthalt sollte man daher unbedingt Entgeltinformationen zu diesen Diensten beim jeweiligen Mobilfunkbetreiber einholen", empfiehlt Serentschy.
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