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Die RTR warnt vor Vertragsabschlüssen am Telefon. Die Beschwerden über MyPhone häufen sich.
(Wien, 28.8.2008) Die Rundfunk und Telekom Regulierungs Gmbh (RTR) rät zur Vorsicht bei Vertragsabschlüssen am Telefon. Grund dazu geben vermehrte Beschwerden über die Geschäftspraktiken der Telekomanbieter bei der Kundengewinnung, davon betroffen ist vor allem die Firma MyPhone.
Beschwerden häufen sich "Von 3.426 Verfahren, die seit Jahresbeginn bei uns eingebracht wurden, betreffen allein 570 Verfahren die Firma MyPhone, von mehr als 4.000 telefonischen Anfragen, die unter Call Center in den ersten sieben Monaten verzeichnete, entfielen rund 600 auf Beschwerden zu MyPhone", erklärt RTR-Geschäftsführer Georg Serentschy. Zusätzlich seien mehr als 200 Anfragen schriftlich eingebracht worden.
Ohne Zustimmung Nach Angaben der Betroffenen geben sich die Gesprächspartner teilweise als Mitarbeiter der Telekom Austria aus, die ein günstiges Tarifpaket anbieten würden. Ein Großteil der Beschwerdeführer bestreitet, dass rechtsgültige Verträge mit MyPhone zustande gekommen seien. Die Veranlassung der Carrier Preselection - dabei wird vom jeweiligen Telefonanschluss automatisch über MyPhone telefoniert - geschah in vielen Fällen ohne Einverständnis der Kunden.
Zudem kam es im Rahmen des Schlichtungsverfahrens immer wieder zu Problemen, da der "Aufschub der Fälligkeit" seitens MyPhone ignoriert wurde. Die Betroffenen wurden weiterhin mit Zahlungsaufforderungen konfrontiert. Die RTR-GmbH hat diesbezüglich ein Schreiben an MyPhone geschickt, mit der Aufforderung, die rechtlichen schriftlichen Vorschriften einzuhalten.
Vorsicht bei Vertragsabschlüssen Der RTR-Chef ruft daher zur Vorsicht. "In jedem Fall sollte man sich den Namen der Firma und der Kontaktperson, Adresse und Telefonnummer geben lassen", empfiehlt Serentschy. Bereits Anfang April hatte das Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz vor MyPhone gewarnt, da bei allen Konsumentenschutzeinrichtungen vermehrt Beschwerden über das Unternehmen mit Sitz in Salzburg eingelangt waren.
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